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© SCM Collection Kann man Glück selber machen? Das werden die meisten von uns bestreiten. Dennoch gibt es viel, was man für das eigene Glück tun kann. Ein bekanntes Jugendbuch heißt „Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen“. Tatsächlich funktioniert es mit dem Glück oft so: Man muss seinen Blick und sein Herz dafür öffnen. Glücksmomente im Alltag – wie geht das?Dazu regt auch das Buch „Alltagsglück zum Selbermachen: Wie man das Leben zu zweit genießt“ von Annegret Prause an. Prause ist überzeugt: „Wir brauchen Momente voller Leichtigkeit! Momente, die voller Lachen und Unbeschwertheit sind, in denen wir uns nahe kommen, die unsere Beziehung jung halten und in denen wir mit der Routine brechen.“ Doch solche Momente kommen nicht von selbst, man muss als Paar die Augen dafür offen halten und manchmal sogar bewusst solche Momente schaffen. Wie aber kann man als Paar Momente der Leichtigkeit gestalten? Im Urlaub oder am Wochenende mag das noch gehen, aber im normalen Alltagstrubel geht der Wunsch nach kleinen Glücksmomenten schnell unter. Gute Ideen für jede JahreszeitGenau hier setzt Prauses Buch an, denn sie konzentriert sich in „Alltagsglück zum Selbermachen“ besonders auf Glücksmomente, die leicht in den Alltag zu integrieren sind. Wie wäre es mit einem kleinen Regenspaziergang zu zweit oder einer Liebesbotschaft per Haftnotiz? Prauses Buch zeichnet aus, dass sie gerade nicht das große Ganze in den Blick nimmt, sondern das Augenmerk eher auf kleine Liebesbotschaften lenkt. Als Paar erhält man dadurch neue Ideen, wie man den Alltag gemeinsam gestalten kann. Und zwar in vielerlei Form. Ob nun Rezepte für Limonade und Glühwein, Ausgehtipps oder einem Komplimente-Spickzettel – in diesem Buch ist für jedes Paar etwas dabei. Hilfreich ist hierbei, dass Prause das Buch nach Jahreszeiten geordnet hat und man so leicht Ideen für heiße Sommertage und raue Herbstabende nachschlagen kann. Gleichzeitig bietet „Alltagsglück zum Selbermachen“ an vielen Stellen die Möglichkeit, selbst Ideen festzuhalten. Und da das Buch zudem noch schön gestaltet ist, eignet es sich auch wunderbar als Geschenk. Runter vom Sofa!„Alltagsglück zum Selbermachen“ ist ein schön gestaltetes und empfehlenswertes Geschenkbuch. Auch wenn es leicht daher kommt, vermittelt das Buch eine klare Botschaft. Es zeigt: Leben zu zweit kann richtig Spaß machen. Und genauso hat sich das auch Gott gedacht. Also runter vom Sofa und Glücksmomente sammeln! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...