J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© Kreuz Verlag Wenn es um das Erzählen oder Lesen von biblischen Geschichten geht, winken viele Erwachsene ab. Schließlich kennt man oft die Bibeltexte über David und Goliath oder den Sündenfall in und auswendig. Doch dabei bleibt uns oft verborgen, wie nah diese Geschichten an unserem eigenen Leben dran sind. Susanne Niemeyer hat in ihrem Buch „Zimmer frei im Paradies mehrere bekannte biblische Geschichten in die heutige Zeit übersetzt. Dadurch kommen dem Leser die biblischen Erzählungen einerseits näher, gleichzeitig erscheinen sie verfremdeter. Da wird aus König David ein Aktivist, der gegen den Bau eines neuen Einkaufszentrum angeht. Und aus dem Sündenfall eine ausufernde Party, die ein böses Erwachen mit sich bringt Altvertrautes neu verstandenNiemeyer schafft es vertraute Bibelgeschichten wieder neu zum Leben zu erwecken. Das bewirkt, dass man als Leser die Aussagen der biblischen Geschichten hinterfragt. Denn Niemeyer zeigt mit ihren Geschichten neue und ungewöhnliche Bedeutungen der einzelnen Bibelstellen auf. Beinahe jede Geschichte im Erzählband bietet eine neue Sicht auf die jeweils angeführte Bibelstelle. „So habe ich diese Geschichte ja noch nie verstanden“, schoss mir beim Lesen vieler Erzählungen durch den Kopf. Als Leser lerne ich: „Genauer hinschauen lohnt sich“, und werde beschämt, dass ich manche Bibelgeschichte zu schnell in die Schublade „Kenne ich, hat mir nichts mehr zu sagen“ gesteckt habe. Auch merke ich, dass mir „Kain“, „Martha“ oder auch „Jakob“ gar nicht so unähnlich sind. Neid, übertriebene Geschäftigkeit oder auch Betrug – das alles steckt auch in mir. Aber durch mein bisheriges Verständnis der einzelnen Geschichten habe ich das bisher kaum bemerkt. Ein Ganzes aus vielen EinzelteilenBesonders gut aber fand ich an dem Buch „Zimmer frei im Paradies“, dass die Autorin sich nicht damit begnügt, einzelne Bibelgeschichten nachzuerzählen, sondern diese auch geschickt miteinander verknüpft. So taucht Eva nicht nur bei der Geschichte vom Sündenfall und der Episode mit Kain und Abel auf, sondern auch in anderen Geschichten. Dadurch werden einerseits die Figuren vielschichtiger, da man als Leser stärker in ihre Gedanken- und Gefühlswelt miteinbezogen wird; andererseits hebt Niemeyer dadurch hervor, wie eng verwoben die einzelnen biblischen Geschichten sind. Der Leser beginnt durch diesen Kniff einzelne biblische Ereignisse in Zusammenhang mit anderen Bibelstellen zu setzen. Wie kann man zum Beispiel deutlicher machen, wie herausfordernd Jesu Aufruf allen zu vergeben ist, als am Beispiel von Adam und Eva? Sie müssen damit leben, dass eines ihrer Kinder das andere getötet hat. Niemeyer erzählt mit „Zimmer frei im Paradies“ also nicht nur nach, sondern stellt auch Bezüge zwischen Bibelstellen aus Altem und Neuem Testament her. Damit macht sie deutlich: Ebenso wie ihr Erzählband ein Ganzes aus vielen Einzelteilen ist, ist es auch die Bibel. Eine Bibelstelle ergibt im Zusammenhang mit einer anderen oft mehr Sinn als allein. Lebensnah und ohne moralische KeuleAuch die stilistische Gestaltung von „Zimmer frei im Paradies“ überzeugt. Die Übertragung der Bibelgeschichten in die heutige Zeit ist weder gekünstelt noch übertrieben. Die Erzählungen lesen sich leicht und eignen sich von der Länge her gut für kurze Wartezeiten oder Busfahrten. Die Charaktere sind authentisch und nachvollziehbar. Der christliche Glaube wird in den Geschichten lebensnah und ohne moralische Keule dargestellt. „Zimmer frei im Paradies“ ist ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die Geschichten lieben. Dabei richtet sich das Buch vor allem an Erwachsene, weil viele Episoden nicht kindgerecht formuliert sind. Auch an Glaubensinteressierte lässt sich das Buch ohne Bedenken weitergeben, weil es keine fertigen Antworten präsentiert, sondern vielmehr Impulse zum Weiterdenken setzt. Gelungene Lektüre für die letzten Winterabende! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/EHKRnq1RcIk/6325-542-4591

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...