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Motto des Tages

Ein Tag des HERRN der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.
Johannes der Täufer sprach: Bringt Früchte, die der Umkehr entsprechen! Und fangt nicht an, euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater.

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© Stephan Münch privat Stephan Münch ist Initiator des Projektes „Lebenstraum“. Er und sein Team wollen jungen Erwachsenen mit christlichem Hintergrund bei Lebensorientierung und Berufsfindung unterstützen. Dafür laden sie junge Leute ein, für zehn Monate in das Wohnprojekt nach Uffenheim in Bayern zu ziehen. Durch Praktika, Workshops und soziale Projekte wollen sie den jungen Erwachsenen helfen, Gottes Traum für ihr Leben auf die Spur zu kommen. ERF Online hat ihn interviewt. ERF Online: Soaps, wie GNTM, DSDS und Supertalent zeigen, dass in vielen Jugendlichen der Wunsch schlummert, irgendwann mal gemäß ihrer persönlicher Stärken groß rauszukommen. Ist die Entfaltung persönlicher Träume nötig, um mit seinem persönlichen Leben zufrieden zu sein? Stephan Münch: Träume spielen eine wichtige und wesentliche Rolle im Leben. Wenn man diesen nachspürt, hat das große Auswirkungen. Bei unserem Projekt Lebenstraum geht es aber weniger um persönliche Träume, vielmehr um Gottes Traum für unser Leben. Deswegen heißt unser Projekt auch „Lebenstraum. Starte Gottes Abenteuer mit dir!“ Wir wollen mit den Jugendlichen gemeinsam entdecken, was Gott mit ihnen vorhat. Gottes Lebenstraum vs. persönlicher Lebenstraum ERF Online: Wo berührt Gottes Wunsch für das Leben die persönlichen Lebensträume? Stephan Münch: Gott hat Talente in uns reingelegt, von daher sind Sendungen wie Supertalent oder DSDS kein schlechter Ansatz. Die Ausführung ist allerdings schlecht. Denn es ist gefährlich wenn man von selbstsüchtigen und egoistischen Motiven geleitet etwas macht, um groß rauszukommen. Viele gehen dann frustriert aus solchen Sendungen. Das Ziel sollte also gar nicht sein, etwas Großes zu bewegen oder viel Geld zu verdienen, sondern rauszufinden, welchen Lebenstraum Gott in mein Leben hineingelegt hat. ERF Online: Die jugendlichen Teilnehmer der Talentshows wissen doch ganz genau, welchen Traum sie haben. Warum braucht es dann Lebenstraum?  Stephan Münch: Ich bin Jugendreferent und treffe daher viele Jugendliche. Einige Jugendliche wissen tatsächlich genau, was die wollen. Doch ich behaupte, viele Jugendliche haben keine Ahnung, was Gott aus ihrem Leben machen könnte. Sie haben so viele Möglichkeiten und Optionen, dass sie überfordert ist. Ich selbst habe auch zunächst die Ausbildung zum Elektroinstallateur abgeschlossen, weil mein Vater das auch gemacht hat. Als ich gemerkt habe, dass diese Richtung nichts für mich ist, bin ich auf die Suche nach meiner Berufung gegangen. Ich habe mit Leuten geredet und gebetet und habe mich dann letztendlich entschieden, Theologie zu studieren. So ein Angebot wie Lebenstraum wäre damals genau das richtige für mich gewesen. Wir wollen Jugendlichen, die keine Ahnung haben, was sie machen sollen oder was Gott mit ihnen vor hat, einen Schritt weiterhelfen.   ERF Online: Gerade im stressigen Alltag kann der Wunsch entstehen, mal etwas ganz anderes zu machen. Woran kann ich erkennen, ob ein Traum von Gott ist oder mein eigener Traum? Stephan Münch: Wenn ich an unser Projekt denke, bin ich mir ehrlich gesagt nicht immer absolut sicher, ob es das ist, was Gott von uns will. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass Gott es will. Wenn jemand mir sagt, dass er hundertprozentig weiß, was Gott von ihm will, dann empfinde ich das eher als fragwürdig. Es ist wichtig, Gott ganz zu vertrauen und gleichzeitig auch selbst überzeugt zu sein, dass es richtig ist, was man tut. Manchmal ist diese Spannung schwer auszuhalten. Manchmal liege ich wach und kann nicht schlafen. Dabei erkenne ich oft, was Gott in mich hineingelegt hat und was daraus werden könnte. Und dann begebe ich mich auf die Reise und schaue was passiert. Hier sollen ab September 2014 Wohn-WGs für die Teilnehmer von Lebenstraum entstehen. ERF Online: Sie wollen „Freiraum schaffen, damit sich junge Erwachsene geistlich und persönlich entfalten können“. Doch inwiefern ist das überhaupt möglich, wo doch gerade junge Erwachsene durch Facebook, Whatsapp permanent in Kontakt mit der Außenwelt sind?   Stephan Münch: Die jungen Erwachsenen kommen aus deren alten Umgebung raus und wohnen hier in WGs. Wir legen dabei großen Wert darauf, dass wir hier eine gute Gemeinschaft bilden, die auch gerne an freien Wochenenden zusammen Zeit verbringt. Außerdem zahlt jeder von ihnen Geld, daher wollen sie ja auch etwas mit diesem Jahr erreichen. Berufung: Kreativer Prozess oder klare Ansage? ERF Online: Als Projekt Lebenstraum sprechen Sie davon, persönliche Berufung kreativ auf die Spur kommen. Abraham dagegen erlebte Berufung als ganz persönlichen Auftrag - ohne danach zu suchen. Inwiefern kann man diese scheinbar unterschiedlichen Arten von Berufung vergleichen?   Stephan Münch: Bei Berufung geht es immer um Gottes Lebenstraum, den er mit uns hat. Unsere Träume zerbrechen oft, ich würde sogar sagen fast immer. Es geht aber darum, dass Gottes Lebenstraum für mich erlebbar wird. Ich weiß nicht wie von vornherein wie dieser aussieht, aber ich kann ihn Stück für Stück entdecken. Ich hätte nicht erwartet, dass die Vorstellung, die meine Frau und ich für unser Leben hatten, tatsächlich real wird. Dieses Bild nahm erst Jahre später Form an. Abraham ging es nicht anders – auch er musste lange Zeit auf die Erfüllung seiner Berufung warten. ERF Online: Im Alten Testament geschieht Berufung häufig punktuell. Das kreative Entwickeln des persönlichen Lebenstraumes ist eher prozessorientiert. Läuft Berufung heute anders ab als zu Zeiten von Mose und Abraham? Stephan Münch: Wenn Gott etwas Bestimmtes von jemanden will, dann macht er das auch deutlich. Doch das geschieht nur selten. Wenn er das jede Woche machen würde, dann wäre man total überfordert. Letztendlich treffen wir 90 % oder 95 % aller Entscheidungen allein - doch im Vertrauen darauf, dass Gott dahinter steht. Ich entscheide mit meinem Verstand selbst und bitte Gott, dass er das verhindern soll, was nicht in seinem Sinn ist. Die großen Männer und Frauen in der Bibel hatten einen klaren Auftrag, weil sie auch eine herausgehobene Schlüsselstellung hatten. Viele Menschen in ihrem Umfeld hatten nicht diesen besonderen Auftrag. Und trotzdem können wir die Erfahrung Abrahams für uns persönlich runterbrechen und in das eigene Leben übersetzen. Ohne dabei zu erwarten, dass Gott zu uns spricht, wenn die Sterne nachts hell leuchten oder mit deutlicher Stimme, wie Mose es vor dem brennenden Dornbusch erfahren hat. Klar ist: Abraham und Mose sind herausgehobene Personen. „Jeder hat sein Feld, dass er bestellen muss.“ERF Online: Gott schrieb mit Abraham Geschichte. Und er macht das auch heute mit uns. Haben die Berufungen heute aber nicht doch eine kleinere Dimension? Stephan Münch: Das glaube ich nicht. Jeder hat sein Feld, dass er bestellen muss. Seine persönliche Aufgabe, die er zu erfüllen hat. Abraham hatte ein großes Feld, also eine große Aufgabe oder Berufung. Interessant ist dabei auch, dass er die Aufgabe gar nicht als herausgehoben wahrgenommen hat. Auch ich habe meinen Auftrag, den ich erfüllen darf. Die Herausforderungen sind dabei nicht wenige: Im Projekt Lebenstraum beschäftigt uns immer noch die Frage, wie wir die monatlich benötigte Spendensumme erhalten sollen, ob sich wirklich 18 Teilnehmer bewerben und einige andere offene Fragen. Doch ich habe den Eindruck, dass Gott der Urheber dieses Projekts ist und deshalb wird er es denke ich zu einem guten Ende führen.   ERF Online: Was lässt sie darüber so sicher sein?  Stephan Münch: Meine Frau und ich haben vor 12 Jahren das Buch „Kreative Lebensplanung“ von Paul Ch. Donders durchgearbeitet. Am Ende haben wir unsere Zukunftsvorstellung in 7 oder 8 Jahren als Bild gemalt: Ein Haus für uns als Familie und gleichzeitig auch für Studenten oder junge Erwachsene, die wir coachen wollten. Ich würde dann noch in der Gemeinde arbeiten und meine Frau wollte unbedingt ein Café im Projekt haben. Das Bild lag einfach einige Jahre im Schrank. Bis ich eine Vision erlebte und damit der Wunsch in mir wieder größer wurde, junge Erwachsene im Glauben herauszufordern und weiterzubringen. Diese Vision bestärkte uns darin, dieses Projekt zu starten. Auf diesem Weg erlebten wir an den verschiedenen Stellen, dass Gott sich zu uns stellte. Stephan Münch, Jugendreferent und Theologe, ist der Leiter von Lebenstraum. "Für mich ist es das Schönste, wenn ich Menschen ermutigen kann, ihren „Lebenstraum“ zu finden, den Gott in sie hineingelegt hat." ERF Online: Berufung hat häufig mit Überraschungen zu tun. Mose hat sicher nie damit gerechnet, dass eine Stimme aus einem brennenden Dornbusch ertönt. Wo sehen Sie in Ihrer Berufung überraschende Momente? Stephan Münch: Wenn mir vor einigen Jahren jemand sagen würde: „Stephan, du wirst irgendwann der Leiter von einem Verein. Jemand wird ein Haus kaufen, weil du ein Projekt in Bewegung setzt. Du wirst monatlich eine höhere Summe aufbringen müssen.“ Dann würde ich sagen: „Du bist verrückt.“ Ich bin eher der Jugendreferent, der gerne mit Leuten redet und für gute Stimmung sorgt, und weniger der Verwalter, der alle Details durchdenkt. Aber nach meinem Eindruck kommt der Auftrag von Gott und deswegen geht das. Bis jetzt läuft es und wenn es dann am 1. September 2014 losgeht und das Haus fertig ist und die Finanzen vorhanden sind, dann bin ich sehr glücklich. ERF Online: Im September 2014 startet das Projekt Lebenstraum. Was wünschen Sie sich dafür? Stephan Münch: Ich wünsche mir, dass die jungen Erwachsenen persönlich und geistlich weiterkommen. Mein großer Traum ist, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über sich selbst hinauswachsen und Dinge ausprobieren, die sie noch nie gewagt haben und wirklich beginnen, den Traum zu träumen, den Gott für ihr Leben hat. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview.  Weitere Artikel zum Thema: Abi in der Tasche. Was jetzt? Zeit für Auszeit Die Qual der Wahl FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...