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Motto des Tages

Ein Tag des HERRN der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.
Johannes der Täufer sprach: Bringt Früchte, die der Umkehr entsprechen! Und fangt nicht an, euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater.

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© Herder Verlag Eine Hure. Hure, die. Substantiv, feminin. 1. Prostituierte. 2. (abwertend, oft Schimpfwort) Frau, die als moralisch leichtfertig angesehen wird, weil sie außerehelich oder wahllos mit Männern geschlechtlich verkehrt. Das ist das, was der Duden über eine Hure sagt. Mit der zweiten Beschreibung kommt der Duden bereits dem sehr nahe, wie Huren in unserer Gesellschaft gesehen werden. Einst waren sie Menschen, nun Objekte, die dazu dienen, Sehnsüchte zu befriedigen. Aber wer oder was sind Huren wirklich? In ihrem Buch „Hurenleben“ gibt Monika Rudolph Huren wieder ein Gesicht – und viel Herz. Traumberuf Prostituierte?Der Leser begleitet die Autorin in ihrem Arbeitsalltag als Krankenhaus-Seelsorgerin. Monika Rudolph erzählt in einzelnen Kapiteln die Geschichten von Prostituierten, Strichern, Müttern und Vätern. Ich tauche in eine mir fremde Welt ein. Die lebendige Erzählung nimmt mich gefangen. Hatte ich vielleicht anstößige Beschreibungen über den Beruf der Prostituierten befürchtet, erfahre ich vielmehr von Sehnsüchten, zerbrochenen Träumen und gescheiterten Lebensentwürfen. Ich sehe in das Herz dieser Menschen. Sie bekommen Namen. Ich lerne Ilana, Nora, Benedikt und andere kennen. Jedes Schicksal ist herzzerreißend. Ilana beispielsweise verließ ihre Eltern und den bescheidenen Bauernhof in Rumänien in der Hoffnung auf das Leben, das sie aus Hochglanzkatalogen kannte. Eine schickere Einrichtung, modischere Kleidung – mehr war es nicht, was sie sich wünschte. Sie kam nach Deutschland, besuchte die Party einer Nachbarin und lernte dort Carsten kennen. Er gab ihr Halt in ihrer neuen Welt – und schickte sie auf den Strich. Das schnelle Geld genügte für eine Mietwohnung und einen Urlaub im Jahr. Dafür wurde ihr die Sonne genommen. Wahre Liebe – nicht Ware Liebe – gesuchtEndstation Prostitution – bei Ilana nahm das seinen Anfang in unerfüllten Wünschen als Kind. Auch die anderen Lebensgeschichten erzählen davon, wie Eltern keine Liebe schenken oder Wünsche erfüllen konnten. Teilweise war es Unvermögen, teilweise auch Herzlosigkeit. Es tut weh, diese Einblicke zu erhalten. Jede neue Geschichte berührt, bringt zum Weinen. Doch in jeder Erzählung gibt es einen Hoffnungsschimmer. An der einen oder anderen Stelle begegneten die Prostituierten Menschen, die ihnen gegenüber barmherzig waren. Die praktisch halfen und Liebe und Akzeptanz schenkten, ohne Wenn und Aber. Der Leser erkennt im Gesamtzusammenhang, wie wertvoll diese teils kleinen Opfer für die gebrochenen Männer und Frauen waren. Ich werde animiert zum genauer Hinsehen, Hinhören und Nachfragen. Gibt es Menschen in meiner Umgebung, denen ich herzlos begegne? Wo kann ich persönlich Hoffnung schenken - durch praktische Hilfe oder gemeinsame Aktivitäten? Die Begegnung mit meiner Person kann entweder eine Bereicherung für andere sein oder sie schwächen. Was möchte ich sein? Hure, die. 3. Ein liebenswerter Mensch.Monika Rudolph fordert den Leser auf der einen Seite in Punkto Nächstenliebe heraus. Darüber hinaus zeigt sie aber auch, dass es einen Ausweg in jeder noch so verfahrenen Situation gibt. Und sie ermutigt dazu, Träume wahrzunehmen und sie zu verfolgen. Wer sich also nicht scheut, einen Blick in die unbekannte Welt von Prostituierten zu werfen, der wird mit dem Lesen dieses Buches belohnt. Sei es durch neue Impulse, anderen Menschen mit mehr Herzenswärme zu begegnen, oder durch die Ermutigung zum Träumen. Zumindest aber darf der Leser liebenswerte Personen kennenlernen und gegebenenfalls auch Vorurteile über Bord werfen. Die Frage danach, wer oder was eine Hure ist, kann ich nun beantworten. Eine Hure ist ein Mensch wie du und ich – das hat mich dieses Buch gelehrt. Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und wahrer Annahme. Und jeder Mensch, ob am Rand der Gesellschaft oder nicht, hat diese verdient. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...