J-shirts

Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© slasnyi / fotolia.com Nach wie vor wird Volksmusik von vielen Menschen belächelt und nicht ernst genommen. Doch die Einschaltquoten des „Musikantenstadl“ im ARD sprechen für sich. Am 16. November schauten laut ARD über 4,3 Millionen die aktuelle Sendung. Daniel Börnert, Herausgeber der kürzlich erschienen CD „Herzensgrüße vom Himmel“, wünscht sich in Gemeinden und Kirchen mehr Offenheit für Volksmusik. Er glaubt, dass hier ein großes missionarisches Potenzial liegt. ERF Online hat mit ihm gesprochen. Volksmusik trifft innere SehnsüchteERF Online: Herr Börnert, was ist denn das Hauptthema der ganz normalen traditionellen Volksmusik? Daniel Börnert: Ein klassisches Thema in der traditionellen Volksmusik ist immer die Schöpfung Gottes und die Schönheit von Musik, Mensch und Natur. Außerdem beschäftigt sich die traditionelle Volksmusik mit Themen wie Heimat, Zusammenhalt und Treue. Aber auch der biblische Dreiklang von Glaube, Liebe, Hoffnung ist häufig Thema. Generell zeichnen sich die Volkslieder ganz stark durch berührende Bilder und Geschichten aus.   ERF Online: Im Wikipedia-Artikel zur volkstümlicher Musik wird erwähnt, dass Volksmusik nicht selten Vorstellungen einer heilen Welt transportiert. Mir scheint, dass auch christliche Volksmusik vermittelt, das Leben wäre ein Kinderspiel. Verleitet sie zur Flucht vor der Realität? Daniel Börnert: Durch die angesprochenen Themen kann tatsächlich der Gedanke einer heilen Welt entstehen. Doch vielmehr spricht die christliche Volksmusik Sehnsüchte an. Glaube, Hoffnung und Liebe sind zentrale Sehnsuchtsthemen, die jeden Menschen berühren. Der Fokus der Texte sehr positiv und damit auch ein Abbild davon, was Gott uns an Schönheit anbietet.  ERF Online: Das hört sich etwas blumig an. Liefert Volksmusik denn auch praktische Tipps zur Lebensgestaltung? Daniel Börnert: Ja, das denke ich. Ich glaube zum Beispiel, dass durch die Emotionen des Liedes „Das alles hat Gott uns geschenkt“ von der volkstümlichen Gruppe „Die Schäfer“ Menschen ins Nachdenken  über Gott kommen. Ich weiß nicht, ob Volksmusik mehr tun muss. Auch Popmusik und andere Musikstile sollen in erster Linie unterhalten. Dennoch bin ich überzeugt, dass insbesondere durch authentische Künstler weiterführende Impulse durch Texte transportiert werden können.  ERF Online: Trifft Volksmusik eher auf eine Nische oder gibt es viele Volksmusikfans? Daniel Börnert: Sehr viele Menschen hören Volksmusik, deswegen geht Volksmusik uns Christen etwas an. 2011 gab es eine Studie in Deutschland, die aussagte, dass 9,3 Millionen Menschen mehrmals wöchentlich Volksmusik hören. Außerdem gab es bereits 2009 eine Studie vom Institut für Musiksoziologie in Wien, die offenlegte, dass es viele Menschen gibt, die zwar Volksmusik hören, aber nicht dazu stehen. Wahrscheinlich gibt es wesentlich mehr als 9,3 Millionen Menschen, die gerne Volksmusik hören. Es wäre toll, wenn wir Christen in diesem Bereich für uns das Potenzial entdecken und diesen Kanal der Musik stärker nutzen, um Menschen zu erreichen.  Christliche Volksmusik – ein TüröffnerERF Online: Wie bringen Sie Menschen durch die christliche Volksmusik mit dem Glauben in Kontakt? Daniel Börnert: Seit fünf Jahre bin ich beim christlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd und konzipiere dort unter anderem jährlich eine Woche der Volksmusik. Zu dieser Woche kommen mittlerweile über 200 Menschen aus ganz Deutschland. Immer wieder sind auch Menschen dabei, die mit dem Glauben nicht so viel am Hut haben. Wir singen gemeinsam viel und denken über Themen rund um Bibel und Glaube nach. Die Resonanz ist gut, die Freizeit trifft auf großes Interesse. In den Gesprächen brechen Dinge auf, weil Menschen sich wohl fühlen und in der guten Atmosphäre offen sind. Christliche Volksmusik nimmt also an dieser Stelle die Rolle eines Türöffners ein. Zwar bietet die Musik erst einmal keine Antworten auf essenzielle Fragen, aber sie bietet eine Plattform, auf der dann ein tiefer Austausch über Gott und die Welt entstehen kann.  ERF Online: Sie selbst bieten Projekte in diesem Bereich an. Gibt es in Deutschland denn darüber hinaus Projekte, die den Ansatz des Türöffners für sich entdeckt haben?  Daniel Börnert: Leider gibt es hier nahezu keine vergleichbaren Projekte, doch mittlerweile spricht sich das Thema rum und es wird darüber berichtet. Gelegentlich werde ich angefragt, ob ich einen guten Künstler empfehlen kann. Gerne baue ich kleine Brücken, trotzdem sind es noch viel zu wenige. Vielleicht kann unsere Doppel-CD „Herzensgrüße vom Himmel“ christliche Volksmusik und mein Herzensanliegen dahinter noch weiter streuen. ERF Online: Inwiefern ist christliche Volksmusik eine Musikart, die nicht nur konsumiert, sondern auch aktiv praktiziert werden kann? Daniel Börnert: Volksmusik eignet sich gut zum Mitsingen, weil die Melodien eingängig und geläufig sind. Die meisten Lieder sind ohne große musikalische Hürden erlernbar, daher kann man auch mal ein beliebtes aktuelles Volkslied relativ leicht in den Gottesdienst einfließen lassen. Event- und Künstlermanager Daniel Börnert produziert u.a. die CD-Reihe "Herzensgrüße vom Himmel" bei Gerth Medien, die "Woche der Volksmusik" beim Christl. Gästezentrum Schönblick. Er ist auch selbst Musiker. Klassik und Lobpreis. Was ist mit Volksmusik? ERF Online: Warum wird dann christliche Volksmusik kaum in der christlichen Gemeindekultur praktiziert? Daniel Börnert: Kirchenmusik kommt ganz stark von der klassischen Musik her und hat sich in den letzten Jahren auch für Popmusik geöffnet. Volksmusik ist nach wie vor ein Tabuthema bei vielen Christen. Volksmusik wird zu Unrecht oft auf Schlager, Skihütte oder Bierzelt reduziert. Viele Christen wollen mit dieser Art von Musik nichts zu tun haben und halten deswegen generell Abstand zur Volksmusik. Dabei hat die traditionelle Volksmusik ihre Wurzeln im Kern dort, wo auch unsere Glaubens- und Kirchenlieder ihren Ursprung haben. ERF Online: Gemeinden und Kirchen bevorzugen eher Klassik und Lobpreis. Kann man überhaupt diese Musikstile mit Volksmusik zusammenbringen? Daniel Börnert: Das ist möglich. Es benötigt nur einen Schritt, um einem Lied eine volkstümliche musikalische Note zu geben. Es reicht schon, wenn in der Gemeinde nicht nur die Orgel, das Klavier oder die Gitarre zum Einsatz kommen, sondern zum Beispiel auch mal das Akkordeon oder eine Zither Platz bekommen. Die musikalische Klangfarbe macht schon eine Menge aus und ist ein bedeutender Schritt, um handgemachte Volksmusik im Gottesdienst den Raum zu geben. Der nächste Schritt betrifft das Repertoire der Lieder. Das Liedgut, das aktuell in Gemeinden gesungen wird, müsste erweitert werden, um neben traditionellen Glaubens- und Heilsliedern auch mal ein aktuelles Volkslied in den Gottesdienst zu bringen. ERF Online: Was fasziniert Sie persönlich an diesem Musikstil? Daniel Börnert: Schon als Kind habe ich Volksmusik gehört. Als ich dann Teenager wurde, habe ich damit pausiert, weil es uncool war. Doch mittlerweile fasziniert mich immer mehr, dass Volksmusik persönliche Fragen und Sehnsüchte in aller Schlichtheit und Klarheit anspricht. Außerdem gefällt mir das missionarische Potenzial, dass durch Volksmusik entfaltet werden kann. Gerade auch die Zeit mit den Volksmusikwochen auf dem Schönblick zeigt mir, dass dieser Musikstil nicht nur auf mich eine Faszination ausübt, sondern auch auf viele andere Menschen. Dieses Potenzial sollte von Christen angepackt werden. Ich will mich auf jeden Fall in diesem Bereich auch weiterhin einbringen. Volksmusik sollte bei Christen nicht tabu sein, weil christliche Botschaften sowohl in christlicher als auch in säkularer Volksmusik zu finden sind. ERF Online: Herzlichen Dank für das Gespräch. Weitere Artikel zum Thema Musik in Gemeinden: Zankapfel Musik FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/uYi3WFWsNFU/3178-542-4586

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...