J-shirts

Motto des Tages

Es ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Jesus spricht: Wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© elren1 - Fotolia.com / (Symbolbild) In Asien leben die Christen ihren Glauben anders. Die Gemeinden wachsen. Und der Gemeindebau scheint dort anders zu funktionieren als in Europa. Solche oder ähnliche Berichte hört man immer wieder – und staunt als deutsches Gemeindemitglied nicht schlecht. Doch was ist dran, und wenn es stimmt, woran liegt es, dass in asiatischen Ländern so viele Menschen zum Glauben kommen? ERF Online sprach mit einem, der dort war. Heinrich Derksen ist Schulleiter am Bibelseminar Bonn und besuchte Ende letzten Jahres die SaRang-Gemeinde in Seoul. ERF Online: Herr Derksen, warum reist ein deutscher Bibelschulleiter nach Südkorea? Heinrich Derksen: Ich hatte vor einigen Jahren hier in Deutschland Koreaner kennengelernt. Die erzählten mir von der SaRang-Gemeinde in Seoul und das ich die doch mal besuchen sollte. Ich habe mir das erst mal nur als Idee vorgemerkt, bis ich schließlich eine Einladung direkt von der Gemeinde bekam. Vermutlich haben meine koreanischen Freunde aus Deutschland die Gemeinde auf mich aufmerksam gemacht. 2012 war ich das erste Mal dort und habe in der Gemeinde gepredigt. An einem Sonntag finden dort sechs Gottesdienste statt. Wenn der Pastor da mal durch einen Gastredner aus Deutschland vertreten wird, ist das eine willkommene Ergänzung. So habe ich die Gemeinde kennengelernt. Das war für mich eine interessante Erfahrung, weil mir Südkorea und der gesamte asiatische Raum bis dahin weniger vertraut waren. Ich kam inspiriert zurück nach Deutschland und hatte die Einladung im Gepäck, in zwei Jahren wiederzukommen, wenn die Gemeinde ihr neues Gemeindezentrum einweiht. Deshalb bin ich im November 2013 als deutscher Vertreter bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten dabei gewesen. ERF Online: Sie meinen, dass deutsche Christen solchen lebendigen Glauben in Europa kaum noch kennen, wie sie ihn in Asien erlebt haben. Was macht diesen Glauben aus? Heinrich Derksen: Es gibt ein paar Faktoren, an denen man das fest machen kann. Damit will ich nicht sagen, dass die Südkoreaner bessere Christen sind als andere. Aber ein Aspekt ist zum Beispiel das Frühgebet, das mich tief beeindruckt hat. Schon als ich 2012 dort war, haben sich 3000 Christen morgens zum Gebet getroffen. Als ich zuletzt in der Gemeinde war, kamen morgens fünf bis siebentausend Menschen zusammen, um zu beten. Es ist faszinierend, welche Bedeutung es für diese Christen hat, sich morgens um fünf Uhr in der Gemeinde zu treffen, um ein bis eineinhalb Stunden zu beten. So beginnt ihr Tag. Auch wie sie ihren Glauben im Alltag leben ist besonders. Sie geben wirklich das Evangelium weiter, bringen Arbeitskollegen mit in Hauskreise und nutzen intensiv den persönlichen Kontakt. Die Christen in Südkorea sind in der Öffentlichkeit besonders sichtbar. Eine Gemeinde mit über 50.000 Mitgliedern wird in einer Stadt nicht übersehen, allein die Größe macht da einiges aus. „Wir machen es in Deutschland nicht grundsätzlich falsch“ERF Online: In den von Ihnen besuchten Gottesdiensten wurde viel und lang gebetet, gesungen und auf Gottes Wort gehört. Das tun Christen in Deutschland ebenfalls. Was ist der Schlüssel für die Entstehung von Megagemeinden in Asien? Heinrich Derksen: Ein Schlüssel für große Gemeinden ist das Gebetsleben. Deutsche Christen können sich in dieser Hinsicht noch mehr bemühen und von den Südkoreanern lernen. Darüberhinaus ist die SaRang-Gemeinde vor allem durch persönliche Evangelisation gewachsen, so sagen sie von sich selbst. Ihr Konzept besteht aus Kleingruppenarbeit und gezielter Anleitung in der Nachfolge Jesu, also Menschen nicht nur zum Glauben zu führen, sondern auch darin anzuleiten im Alltag als Christ zu leben. - zum Beispiel durch Jüngerschaftskurse. Das sind ganz klassische Instrumente. Ich kann nicht sagen, dass sie manche Dinge völlig anders machen als wir am Bibelseminar Bonn zum Beispiel. Mein Eindruck ist aber, dass sie geistliche Dinge mit einer stärkeren Intensität und Zielstrebigkeit tun. Wie die SaRang-Gemeinde Menschen in der Jüngerschaft anleitet, ist wirklich vorbildlich. ERF Online: Südkorea hat 13.000 Missionare in die Welt ausgesandt. Wer genau sendet sie aus – und in welche Länder? Heinrich Derksen: Unabhängig von den konfessionellen Ausrichtungen schicken alle Gemeinden in Südkorea Menschen in die Mission, weil das ihr Anliegen und ihr Steckenpferd ist. Denn Korea wurde erst vor etwas mehr als einhundert Jahren mit dem Evangelium erreicht. Der christliche Glaube ist im Vergleich zu Europa also noch sehr jung. Die ersten Missionare haben dafür ihr Leben geopfert. In Seoul gibt es einen Friedhof für christliche Missionare. Heute wollen Südkoreaner das tun, was andere für sie getan haben: Missionare aussenden. Selbst in Deutschland gibt es Koreaner, die das Evangelium verbreiten, obwohl wir ja eigentlich ein christliches Land sind. Aber weil es Not in Gemeindebau und Evangelisation gibt, wollen die Koreaner uns unterstützen. Solche Impulse tun uns gut, gerade was die Bereitschaft angeht, Menschen das Evangelium weiterzugeben. Dabei machen wir es in Deutschland ja nicht grundsätzlich schlecht oder falsch, aber wir senden eben auch nicht viele Missionare in die Welt. „Nicht von Ritualen blenden lassen“ERF Online: Das Land, das sie bereist haben, ist immer öfter aufgrund seiner politischen Spaltung in den Nachrichten. Waren die Spannungen zwischen Nord und Südkorea während Ihrer Reise für sie spürbar? Heinrich Derksen: Ich war nur eine Woche dort und habe durch meine starke Einbindung in Gespräche und Veranstaltungen wenig davon mitbekommen. Aber bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren war ich an der Grenze zu Nordkorea und hatte dort die Gelegenheit, mit Menschen über die politische Situation zu reden. Daraufhin habe ich zusammen mit Wolfgang Baake den Pastor mit Volker Kauder in Kontakt gebracht, damit die Leute dort mehr Unterstützung erfahren. Denn Koreaner bewundern die Wiedervereinigung in Deutschland und wollen daraus lernen. Im Wesentlichen ist das ganze Land darauf fokussiert, dass es irgendwann zu einer Wiedervereinigung kommt. Dabei ist nicht sicher, ob das wirklich alle im Land wollen. Es gibt natürlich Gruppen die Bedenken haben und fürchten, Nordkorea würde sie wirtschaftlich herunterziehen. Andere aber erinnern an die Zusammengehörigkeit und ihre Verwandten jenseits der Grenze. Die Gemeinden beten für eine Wiedervereinigung. In der SaRang-Gemeinde sind einzelne Gruppen sogar politisch aktiv. Einmal in der Woche trifft man sich abends, um bewusst für den Zusammenschluss zu beten. ERF Online: Wie hat dieser Besuch Ihren Glaubensalltag verändert? Heinrich Derksen: Am Bibelseminar Bonn haben wir das Frühgebet gestartet. Die Koreaner lachen zwar, weil wir es erst um sieben Uhr morgens veranstalten, aber wir wollen es einfach mal ausprobieren. Ich selbst mache eine sehr gute Erfahrung damit. Das Gebet am Morgen stärkt meinen Glauben, auch wenn es nicht automatisch alles radikal verändert. Man darf sich auch nicht von solchen Ritualen blenden lassen. Man wird nicht sofort ein besserer Christ, aber es stärkt definitiv den Glauben. ERF Online: Vielen Dank für das Gespräch! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/mzHuVs9mYAs/3178-542-4572

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...