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© Willow Creek / Marc Gilgen „Zwischenland“, so lautet das Thema des diesjährigen Willow Leitungskongresses in Leipzig. Zwischenland, das klingt nach Zwischenstation, nach Übergangsstadium. Auf der Webseite vom Willow Leitungskongress steht, dass Gemeinden und Gemeindemitarbeiter sich in einem Übergangsstadium erleben. In diesem Übergangsstadium möchte man Wegweisung geben, um „im Wandel Gottes Wege zu finden“, so der Motivationstext auf der Homepage. Mehr Möglichkeiten zur Verkündigung, weniger Interesse an GottDoch um welchen Übergang geht es hier? Welcher Wandel vollzieht sich in unserer Gesellschaft, dem wir uns als Christen stellen müssen? Zum Einen ist es ein Wandel der Verkündigungsformen. Heutzutage haben wir technische Möglichkeiten, Gottes Wort an Menschen weiterzugeben, die vor 50 Jahren noch völlig undenkbar waren. Dennoch erreicht die gute Botschaft nur noch wenige. Denn ein zweiter Wandel ist, dass die Kirche und der christlicher Glaube ausgedient haben. Kirche, Glaube und Jesus – das gilt als verstaubt und altbacken. Gleichzeitig hat der Wunsch nach Wegweisung bei vielen Menschen zugenommen. Wie werde ich glücklich? Diese Frage beschäftigt heute immer mehr Menschen, da es scheinbar so viele Wege zum Glück gibt. Denn ein dritter Wandel ist, dass alte Rollenbilder ausgedient haben. Im beruflichen Umfeld ist derweil die Devise, immer erreichbar zu sein. Gleichzeitig sind Arbeitnehmer mit weiteren Anfahrtswegen und häufigeren Arbeitsplatz- und Ortswechseln konfrontiert. Diese Veränderungen führen zu Verunsicherung, begünstigen das Scheitern von Beziehungen und haben teils psychische Erkrankungen wie Burn-Out oder Depression zur Folge. Leben im Zwischenland ist nichts NeuesDem allem müssen wir als Gemeinden begegnen, doch wie kann das aussehen? Wie können wir hier Hilfe und Wegweisung geben? Wenn wir an dem dranbleiben wollen, was Gemeindemitglieder, aber auch Gemeindefremde bewegt, müssen wir uns diesen Fragen stellen. Heute haben Menschen andere Sorgen und Nöte als vor 50 Jahren und suchen an anderen Stellen nach Antworten. Als Gemeinden haben wir den Auftrag diesen Wandel nicht nur zu beobachten, sondern neue Wege zu finden, unsere Mitmenschen zu erreichen. So gesehen befinden wir uns tatsächlich im Zwischenland. Aber das ist für uns Christen nichts Neues. Auch vor fünfzig, hundert oder zweihundert Jahren gab es große gesellschaftliche Veränderungen. Zu jeder Zeit mussten Christen sich immer wieder neu fragen, wie sie andere am besten mit Gottes Rettungsbotschaft erreichen können. Schon die Urchristen sahen die Wirklichkeit nur als Übergangsstadium an, da sie fest mit der baldigen Wiederkunft Jesu rechneten. Kein Grund zur SorgeZweitausend Jahre später leben wir immer noch in dieser Spannung. Wir bewerten unser Leben nicht allein im Hinblick auf das Hier und Jetzt. Daher haben wir zum Teil andere Werte als unsere Nachbarn und Freunde. Diese Welt ist unsere Welt, aber gleichzeitig auch Zwischenstation zum Himmel. Wir erleben, dass auch unsere Gemeinden und Kirchen von gesellschaftlichen Veränderungen betroffen sind, und müssen eigene Wege und Antworten finden, damit umzugehen. Doch das ist kein Grund zur Sorge, denn diese Herausforderung haben schon viele Generationen von Christen vor uns gemeistert. Christen haben immer wieder einen Weg gefunden, den gesellschaftlichen Wandel dazu zu nutzen, Menschen wieder neu auf Jesus aufmerksam zu machen. Hoffentlich bietet der Leitungskongress 2014 neue Impulse, wie wir als Christen dieser Aufgabe im 21. Jahrhundert nachkommen können. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...