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© Willow Creek Vom 6. bis zum 8. Februar 2014 findet der Willow Creek Leitungskongress im Congress Center Leipzig statt. Der diesjährige Kongress steht unter dem Titel „Zwischenland“ und möchte Orientierung geben, wie man „im Wandel Gottes Wege finden“ kann. Das Kongressprogramm richtet sich vor allem an Christen, die in Ihren Gemeinden Leitungsfunktionen wahrnehmen. Bereits 7.200 Christen haben sich angemeldet. Neue Gemeindeformen und soziale Verantwortung sind HauptthemenBeim Willow Creek Leitungskongress 2014 werden Referenten aus Ländern wie Deutschland, England und den USA dazu sprechen, wie Gemeinden Menschen mit dem Evangelium bekannt machen können. Ein wichtiges Thema wird die Frage sein, welche neuen Formen Kirchen und Gemeinden brauchen. Der Eröffnungsvortrag am Donnerstagvormittag von Bill Hybels wird sich daher mit dem Thema „Wenn Kirche Kirche ist“ auseinandersetzen. Ein weiteres wichtiges Thema wird die soziale Verantwortung von Gemeinden sein. Zu diesen Themen werden Heather Larson (Leiterin des Bereiches „Compassion & Justice“ in der Willow Creek Community Church) und Pranitha Timothy (Leiterin der International Justice Mission Indien) am Freitagnachmittag. Ein weiterer Höhepunkt werden die beiden Vorträge von John Ortberg zu den Themen „Der Weltbeweger“ und „Wenn Gott schweigt“ sein. Live dabei mit ERF MedienAuch ERF Medien ist beim Willow Creek Leitungskongress dabei. Sie treffen uns am Stand D 05. Dort können Sie sich über die im Januar neu gestartete ERF Fernsehsendereihe „Mensch, Gott!“ informieren. Dazu sucht der ERF Multiplikatoren, die helfen, die Reihe in ihrem Umfeld bekanntzumachen. Wenn Sie Multiplikator werden wollen, kommen Sie vorbei und nehmen Sie Ihr Starterpaket in Empfang. Des Weiteren ist ERF Medien mit einem Redaktionsteam vor Ort und wird TV-Interviews mit den Referenten führen. Am Donnerstag wird Fernsehredakteur Stefan Loß mit Kara Powell (Direktorin des Fuller Youth Institute) und Phil Potter (erzbischöflicher Leiter der „Fresh Expressions“-Bewegung) sprechen. Am Freitag stehen dann insgesamt vier Interviews an, unter anderem mit Michael Herbst und Heather Larson. Einige der Interviews werden wir als Kurzclips auf unserer Eventseite www.erf.de/willow2014 bereits während des Kongresses für Sie bereitstellen. Neben den Kurzinterviews finden Sie auf der Eventseite auch Zusammenfassungen der wichtigsten Vorträge, kurze Radiobeiträge, Bilder vom Kongress und spannende Hintergrundberichte. Es lohnt sich reinzuklicken. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...