J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© Goldmann Verlag Dieses Buch ist ein Buch über das Sterben, aber genauso eines über das Leben. Darin berichten verschiedenste Menschen über ihr Leben und ihre Einstellung zum Tod. Einige blicken voll Dankbarkeit auf ihr Leben zurück, andere mit Reue. Sie berichten von verpassten Chancen, freudigen Ereignissen oder auch banalen Alltagserlebnissen. Aber eines ist allen diesen kurzen Texten gemein: Sie haben das baldige Sterben im Blick. Dem Tod kann sich keiner entziehen Das Buch „Dieser Mensch war ich: Nachrufe auf das eigene Leben“ ist eine Sammlung von Nachrufen. Doch hier berichten nicht Angehörige über das Leben ihrer Lieben, sondern die Sterbenden kommen selbst zu Wort. Daher bestechen diese kurzen Texte durch schonungslose Ehrlichkeit. Vor dem Tod, so wird deutlich, lohnt es sich nicht mehr zu lügen, weder sich selbst noch anderen gegenüber. Einige der Schreiber erleichtern ihr Gewissen, anderen ist es wichtig, ihrer Familie ihre Liebe zu versichern, wieder andere ziehen ein Resümee über ihr Leben. Da werden grundlegende Fragen aufgeworfen wie zum Beispiel: Habe ich genug Zeit mit meinen Kindern verbracht? Hätte meine Frau mir die Affäre verziehen, wenn ich ihr davon erzählt hätte? Warum hatte ich nie den Mut, eine Beziehung einzugehen? Gleichzeitig zählen die Sterbenden auf, worauf sie stolz oder wofür sie dankbar sind. Ein Fakt scheint aber in allen Rückblicken durch: Ganz gleich, was gewesen ist, das Leben lässt sich nicht mehr nachholen. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Die Sterbenden, die die Herausgeberin Christiane zu Salm für ihr Buch befragt hat, gehen sehr unterschiedlich mit ihrem Sterben um. Einige äußern Angst vor dem Tod, andere hoffen auf ein Leben danach, wieder andere gehen davon aus, dass nach dem Tod nichts mehr kommt und das auch gut so ist. Von unerschütterlichem Optimismus bis zu Hoffnungslosigkeit ist alles dabei. Eines aber zeigen die einzelnen Nachrufe: Dem Tod kann sich keiner entziehen. Man kann auf Aufschub oder Heilung hoffen, letztlich aber bleibt er Bestandteil des Lebens und muss akzeptiert werden. Wie will ich mein Leben gestalten?Welchen Mehrwert aber hat ein Buch mit Nachrufen für Christen? Schließlich wissen wir nicht nur, dass wir irgendwann sterben müssen, sondern haben auch eine Perspektive über den Tod hinaus. Wir brauchen uns keine Gedanken darüber machen, wo wir einmal nach dem Tod hingehen. Doch andere Fragen, die dieses Buch aufwirft, haben auch für Christen eine Relevanz: Was zählt wirklich im Leben? Woran werde ich mich noch erinnern, wenn ich einmal sterbe? Und was werde ich bereuen? Es lohnt sich, solchen Fragen schon nachzugehen, wenn man noch fit und gesund ist; denn das Leben kann schnell zu Ende sein. Auch das macht „Dieser Mensch war ich“ deutlich. Daher lohnt sich dieses Buch auch für Menschen, die mitten im Leben stehen und sich eigentlich mit dem Tod nicht beschäftigen müssten. Denn obwohl dieses Buch keinen explizit christlichen Standpunkt zum Thema „Sterben“ bietet, zeigt es auf, was sterben bedeutet. Dadurch regt es zum Nachdenken darüber an, wie man sein Leben im Hinblick auf den eigenen Tod gestalten möchte. So kann es auch eine Hilfe für Kranke und Angehörige sein, die konkret vor der Herausforderung stehen, loslassen zu müssen. Ein bisschen bedauernswert fand ich bei dem Buch, dass keine jungen Menschen zu Wort kommen. Alle Befragten sind jenseits der Vierzig . Natürlich leiden auch deutlich weniger junge Menschen an schweren Krankheiten. Dennoch fehlt dem Buch dadurch die wichtige Perspektive, wie man damit umgehen kann, sterben zu müssen, wenn man das Leben eigentlich noch vor sich hat. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/OE92K19ROpU/6325-542-4573

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...