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© Sophie Kubisch „Berlin verschlingt einen“, sagt die Schwester Inge Kimmerle, während ihr Blick durch das Fenster in die Ferne schweift. „Die Stadt ist außerordentlich hektisch, sehr betriebsam und kaputt.“ In der Stimme der 74–jährigen Diakonisse schwingt Mitgefühl und ein Anflug von Besorgnis. Es wirkt, als liefe vor ihrem inneren Auge gerade ein Film ab mit den vielen Gesichtern der Menschen, die sie in Berlin kennengelernt hat. Menschen, deren Situation ihr Herz berührt hat und denen sie unbedingt helfen will. Café für jedermann Das war der Grund dafür, dass sie vor drei Jahren aus Freiburg nach Berlin gezogen ist und für die Berliner Stadtmission das Café und Lädchen „innehalt“ gegründet hat, Lehrter Straße 68, nur wenige Meter neben dem Hauptbahnhof. Ein Ort, wo der Einzelne in der Menge übersehen und kaum wahrgenommen wird. Das Café will das Gegenteil bewirken. Es möchte einen Raum schaffen, in dem jeder Gast wertgeschätzt und willkommen ist. Bei einem guten Kaffee oder Tee soll er erzählen können. Über das Leben, Ängste und Schwierigkeiten. Aber auch Fragen stellen: Wo ist Gott? Wo ist er im Leid? Was hat Gott mit mir zu tun? Das Café innehalt ist eine kleine Welt für sich. Der Raum wirkt ein wenig zusammengepuzzelt, trotzdem nett und gemütlich. Auf dem petrolblauen Teppichboden stehen vier Tische. Auf jedem eine orangefarbene Gerbera. Ein großes Bücherregal und ein Zeitungsständer bieten eine umfangreiche Auswahl an Lesestoff an. Mit der großen antiken weißen Waage vor dem Bücherregal werden die Bücher gewogen. Ein Kilo Bücher kostet 2 Euro. Was man also im Café nicht gelesen bekommt, kann man erschwinglich erwerben. Die Botschaft wird mit der großen Auswahl an Büchern, Zeitungen und Zeitschriften deutlich: Halte inne. Verweile. Komm zur Ruhe. Entspannt setzen wir beide uns in dem gut gefüllten kleinen Café an einem Holztisch gegenüber. Eine der Mitarbeiterinnen des Cafés hat Schwester Inge Kimmerle ein Glas mit Zitronenlimonade hingestellt und ich freue mich über meinen Latte Macchiato. Die aktive aufgeschlossene Diakonisse erzählt angeregt von vielen Begegnungen mit Menschen, die in Sackgassen gelandet sind und hier Hilfe erfahren haben: Die junge Frau, die lange Zeit mit Magersucht zu kämpfen hatte oder der alkoholkranke Mann. Schwester Kimmerles Zitronenlimonade bleibt unberührt. Erst Burnout , dann innehalt Sie erzählt mir von ihrer Begegnung mit einem Drogenjunkie, er sei häufig hierher gekommen. Hatte ihr von seinen Abstürzen und seinem Frust, von seinen Fragen und seinem Schmerz erzählt. Hier im Café fühlte er sich akzeptiert und wertgeschätzt. Hier war er ein Mensch, auf Augenhöhe mit anderen. Die Diakonisse konnte ihm viele Impulse mit auf dem Weg geben. Sie kaschierte seine Probleme nicht, sondern sprach sie an. Die vielen Gespräche sorgten dafür, dass er plötzlich Hoffnung bekam und sein Leben änderte. Es brauchte viel Seelsorge und Zeit, aber heute ist sein Leben anders. „Seine Freude sucht er nicht mehr in Drogen und auf der Straße, sondern bei Gott“, erzählt Schwester Kimmerle freudestrahlend. Immer wieder klingt durch, dass sie davon überzeugt ist, dass Gott sie in diesem Café gebrauchen will. Viele Jahre hat sie sich für Waisenkinder in der Ukraine eingesetzt, neben anderen missionarischen Aufgaben in Deutschland. Doch nach einer Phase der Überlastung und Überforderung stellt das Café innehalt einen neuen Abschnitt in ihrem Leben dar, den sie gerne mit viel Engagement und Liebe ausfüllt. Dabei leuchten ihre dunkelbraunen Augen.   Ein Ort für die SeeleSchwester Kimmerle hat sich mit 23 Jahren dafür entschieden, ihr Leben als Diakonisse zu gestalten. Sie fühlte damals, dass diese Entscheidung für sie richtig war. Das Versprechen hat sie eingehalten. Auch heute noch trägt sie die Tracht einer Diakonisse: ein schlichtes schwarzes Kleid mit weißem Kragen und eine weiße Haube. Auffällig ist der rote Ansteckbutton auf ihrem Kleid. Er drückt ihre Haltung zu ihrer Arbeit in dem Café aus: Service mit Herz. Keine leeren Worte. Ich sehe das. Eine Umarmung für das kleine Mädchen. Ein Lob für ihre ehrenamtliche Mitarbeiterin. Während ich die bunten Eindrücke des Lädchens auf mich wirken lasse und Schwester Kimmerle die Kaffeemaschine saubermacht, bestelle ich mir noch einen Cappuccino. Ich genieße diesen Ort. Noch ein wenig verweilen. Die nette Kellnerin strahlt mich an und verschwindet in Richtung Kaffeeautomat. Alle Kaffeespezialitäten, die hier über den Tisch gehen, sind fair gehandelt. Darauf legt Schwester Kimmerle großen Wert. „Nicht nur unseren Gästen im Café soll es gut gehen. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass die Menschen auf den Kaffeeplantagen nicht ausgebeutet werden, sondern einen fairen Lohn für ihre harte Arbeit bekommen. Deswegen gibt es bei uns nur fair gehandelte Schokolade, Tee und Kaffee.“ Ich nehme nochmal einen großen Schluck Cappuccino und genieße den Moment. Ich freue mich, dass ich mit innehalt einen Ort kennengelernt habe, in dem Liebe praktisch gelebt wird. Unabhängig ob es ums Helfen geht oder um das schlichte Zuhören. Hier wird deutlich: Der einzelne Mensch zählt.  Durch die offene herzliche Haltung von Inge Kimmerle jedem gegenüber passiert etwas im Leben der Gäste. Erfahrungsbericht von Schwester Kimmerle: "G´schwind selbst g´macht" Porträt von Schwester Kimmerle in der Stuttgarter Zeitung: Eine himmlische Karriere FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...