J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© Melanie Pätkau privat Melanie und Christian Pätkau leiten seit Mai 2010 in Thailand das Kinderheimprojekt Baan Khum Phra Phoon / Haus der Geborgenheit. Durch die Sprachbarrieren, der fremden Mentalität und vielem mehr sind sie immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert. Doch sie wissen und erfahren in ihrem Alltag, dass Gott sie in der Arbeit mit den Kindern gebraucht und sie unterstützt. Solange wie Gott sie dort gebrauchen will, wollen sie sich in dieser Arbeit engagieren. Melanie Pätkau im Gespräch mit ERF Online.   ERF Online: Seit über drei Jahren sind Sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann im Missionsdienst in Thailand. Sie haben Ihr gesamtes Leben – Freunde, Arbeit und Gemeinde – für unbestimmte Zeit aufgegeben. Warum haben Sie das getan? Melanie Pätkau: Wir sind nach Thailand gegangen, weil wir Gott gegenüber gehorsam sein wollten und den klaren Ruf gespürt haben. Es hat im Herzen gefunktERF Online: Wie haben Sie denn Gottes Ruf gehört?  Melanie Pätkau: Das kann bei jedem anders aussehen, denn das erlebt jeder auf unterschiedliche Art und Weise. Ich selbst war früher häufig unzufrieden mit meinem christlichen Leben. Irgendwann habe ich Gott gesagt: Gott, ich will dich noch mehr erleben. Gebrauche mich komplett. Ich gebe mich ganz hin – mach was draus. Nach meiner Hochzeit mit Christian habe ich bzw. wir dann den Ruf in den vollzeitigen Missionsdienst gehört. Die Berufung in die Mission war in unserem Leben ein längerer Prozess, aber sie hat sich bislang immer wieder bestätigt.  ERF Online: Wie kam es dazu, dass Sie dann gerade das Land Thailand für Ihren Dienst ausgewählt habt?   Melanie Pätkau: Auch wenn ich offen war für die Missionsarbeit in Deutschland, tendierte mich eher in Richtung Auslandmission. Wir haben einmal Urlaub in Thailand gemacht, obwohl ich persönlich Asien als Urlaubsort nie anziehend fand. Mein Mann Christian hatte mich dazu überredet und ich habe beinahe widerwillig zugestimmt. Ich dachte, dass es mein erster und letzter Aufenthalt in Asien sein würde. Doch überraschenderweise kam es anders: Nur drei Tage, nachdem wir in Bangkok gelandet waren, erlebte ich so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Ich fühlte es in meinem Herzen funken und wusste es hundertprozentig: Thailand ist das Land. „Die Eltern wollen die Kinder nicht mehr haben.“ ERF Online: Zusammen mit Ihrem Mann Christian leiten Sie das Kinderheimprojekt in den Bergen süd-westlich von Chiang Mai. Insgesamt leben über 50 Kinder in dem Projekt. Welche größte Herausforderung begegnet Ihnen in dieser Arbeit? Melanie Pätkau: Die Kinder sind bei uns das ganze Jahr, nur in den Ferien gehen sie in das Dorf zurück – sofern sie Angehörige haben. Also erleben sie den Alltag mit uns und beobachten uns sehr genau. Sie sehen, wir mit ihnen umgehen, wie wir als Familie miteinander umgehen und wie wir unseren Glauben im Alltag leben. Wir wünschen uns, dass wir sie durch unser Leben prägen. Sie sollen spüren, dass wir mit Jesus leben. ERF Online: Aus welchen Elternhäuser kommen die Kinder zu Ihnen in das Kinderheimprojekt? Melanie Pätkau: Die Kinder sind Karenkinder, also sie gehören zu einem Bergvolk in Thailand. Viele kommen aus kaputten Familien, in denen die Eltern sich scheiden ließen und die Kinder nicht mehr haben wollten. Einige sind Waisenkinder, weil die Eltern sich in ihrer Verzweiflung das Leben nahmen. Die Vergangenheit der Kinder ist der Grund, weshalb viele von ihnen sehr verschlossen sind. ERF Online: Die Kinder kommen aus anderen Kulturen und haben sicher auch Skepsis Ihnen gegenüber. Wie bauen Sie denn Beziehungen zu den Kindern auf, die dazu noch ohnehin eher verschlossen sind? Melanie Pätkau: Wir brauchen viel Geduld und Feingefühl, bis die Kinder sich öffnen und ein wenig über sich selbst erzählen. Bis die Kinder einem vertrauen, kann es tatsächlich Jahre dauern. Wichtig ist, dass sie sich von uns geliebt fühlen und sie merken, dass wir ernsthaft an ihnen interessiert sind und sie in unseren Augen wertvoll sind. Natürlich würde dabei helfen, wenn wir uns noch besser mit ihnen verständigen könnten. Doch Thai ist für uns immer noch eine Fremdsprache und noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Handtuch werfen?ERF Online: Sie sind in diesen schwierigen Zeiten größtenteils auf sich selbst gestellt. Wie packen Sie die Herausforderungen an? Melanie Pätkau: Gut ist, dass wir als Ehepaar vor Ort sind und uns darüber austauschen können, uns gegenseitig ermutigen und miteinander beten. Außerdem erlebe ich gerade in schweren Zeiten, wenn ich das Gefühl habe, dass ich hilflos bin und nicht weiterkomme, immer wieder Gottes Nähe. Auch Wunder ermutigen und stärken mich, dort zu bleiben und die Arbeit weiterzumachen. ERF Online: Können Sie von einer Zeit erzählen, in der Sie am liebsten das Handtuch werfen und nur noch nachhause wollten? Melanie Pätkau: Ich erlebe immer wieder Anfechtungen, die mich entmutigen und mir die Freude an der Arbeit rauben. Dann kommen schnell Gedanken: Was mache ich überhaupt hier? In Deutschland wäre alles geregelter - allein schon vom Finanziellen. In diesen Zeiten hilft es mir, mich daran zu erinnern, warum ich in Thailand bin. Mein Mann und ich sehen unseren Dienst in Thailand klar als Berufung und daher sehen wir keine andere Option, als gehorsam zu sein und auch in schweren Zeiten an dieser Berufung festzuhalten. Gott hat uns berufen, deswegen fühlen wir uns auch dazu verpflichtet, diesen Weg zu gehen. ERF Online: Was hilft Ihnen konkret in diesen schweren Zeiten? Melanie Pätkau: In diesen Zeiten sitze ich im Kinderheim und schaue mir die Kinder an und weiß einfach: Ich kann hier nicht weg. Die negativen Gedanken lösen sich auf, weil ich weiß, dass ich diesen Dienst für die Kinder tue. Ich sehe die Not bei den Kindern und auch, dass sie Liebe und ein gutes Zuhause brauchen. Vor allen Dingen brauchen sie Jesus. Mit der Zeit habe ich diese Kinder in mein Herz geschlossen, ja, fast so wie meine eigenen zwei Kinder. Wir können den Kindern eine gute Zukunft bieten und dazu beitragen, dass sie vielleicht irgendwann Kinder Gottes werden. Das motiviert mich weiterzumachen. Bei Gott ist nichts unmöglichERF Online: Harte Zeiten gehen an niemanden spurlos vorbei. Wie prägen sie Ihren Glauben? Melanie Pätkau: Ich erlebe immer wieder Wunder und erfahre, dass Gott mich durchträgt und in harten Zeiten ermutigt. In diesen dunklen Zeiten lerne ich für die nächste Herausforderung. Insgesamt sind wir hier im Vollzeitdienst eben hundertprozentig auf Gott angewiesen: Finanziell und glaubensmäßig. Wir können uns nicht jeden Sonntag eine Predigt anhören und müssen manchmal selbst schauen, wie wir in geistlicher Hinsicht weiterkommen. Es ist auch hart, so weit von der eigenen Familie und den langjährigen Freunden zu sein. Gott schenkt mir immer wieder Kraft, damit klarzukommen. Neben den schwierigen Zeiten, prägen auch die Wunder meinen Glauben. Konkret sehe ich das im Blick auf die nötigen Finanzen. Wir erleben, dass Gott immer genau zum richtigen Zeitpunkt das Geld schenkt und wir unsere laufenden Kosten zahlen können. Gott versorgt uns. ERF Online: Sie erleben Anfechtungen, gleichzeitig aber auch großen Frieden und Erfüllung durch Ihre Arbeit. Inwiefern hängen diese beiden Seiten zusammen? Melanie Pätkau: Wenn ich keine Herausforderungen erlebe und alles von alleine läuft, entferne ich mich automatisch von Gott. Die Probleme halten mich ganz nah an Gott. Ich spüre, dass ich von ihm abhängig bin und ihn gerade in schwierigen Zeiten dringend brauche.  ERF Online: Was haben Sie in der Zeit in Thailand über Gott dazu gelernt? Melanie Pätkau: Mir ist noch einmal ganz bewusst geworden, wie gnädig er ist und wie groß seine Liebe ist. Gerade in schweren Zeiten, wenn wir Wunder erleben und Gott erleben, merke ich immer wieder, wie groß er ist und dass er zu allem fähig ist. So oft dachte ich schon: Das klappt jetzt nicht. Doch Gott zeigte mir dann immer wieder, dass es doch möglich war. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/gJEC0g7yRqs/3178-542-4571

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...