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© Melanie Pätkau privat Melanie und Christian Pätkau leiten seit Mai 2010 in Thailand das Kinderheimprojekt Baan Khum Phra Phoon / Haus der Geborgenheit. Durch die Sprachbarrieren, der fremden Mentalität und vielem mehr sind sie immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert. Doch sie wissen und erfahren in ihrem Alltag, dass Gott sie in der Arbeit mit den Kindern gebraucht und sie unterstützt. Solange wie Gott sie dort gebrauchen will, wollen sie sich in dieser Arbeit engagieren. Melanie Pätkau im Gespräch mit ERF Online.   ERF Online: Seit über drei Jahren sind Sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann im Missionsdienst in Thailand. Sie haben Ihr gesamtes Leben – Freunde, Arbeit und Gemeinde – für unbestimmte Zeit aufgegeben. Warum haben Sie das getan? Melanie Pätkau: Wir sind nach Thailand gegangen, weil wir Gott gegenüber gehorsam sein wollten und den klaren Ruf gespürt haben. Es hat im Herzen gefunktERF Online: Wie haben Sie denn Gottes Ruf gehört?  Melanie Pätkau: Das kann bei jedem anders aussehen, denn das erlebt jeder auf unterschiedliche Art und Weise. Ich selbst war früher häufig unzufrieden mit meinem christlichen Leben. Irgendwann habe ich Gott gesagt: Gott, ich will dich noch mehr erleben. Gebrauche mich komplett. Ich gebe mich ganz hin – mach was draus. Nach meiner Hochzeit mit Christian habe ich bzw. wir dann den Ruf in den vollzeitigen Missionsdienst gehört. Die Berufung in die Mission war in unserem Leben ein längerer Prozess, aber sie hat sich bislang immer wieder bestätigt.  ERF Online: Wie kam es dazu, dass Sie dann gerade das Land Thailand für Ihren Dienst ausgewählt habt?   Melanie Pätkau: Auch wenn ich offen war für die Missionsarbeit in Deutschland, tendierte mich eher in Richtung Auslandmission. Wir haben einmal Urlaub in Thailand gemacht, obwohl ich persönlich Asien als Urlaubsort nie anziehend fand. Mein Mann Christian hatte mich dazu überredet und ich habe beinahe widerwillig zugestimmt. Ich dachte, dass es mein erster und letzter Aufenthalt in Asien sein würde. Doch überraschenderweise kam es anders: Nur drei Tage, nachdem wir in Bangkok gelandet waren, erlebte ich so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Ich fühlte es in meinem Herzen funken und wusste es hundertprozentig: Thailand ist das Land. „Die Eltern wollen die Kinder nicht mehr haben.“ ERF Online: Zusammen mit Ihrem Mann Christian leiten Sie das Kinderheimprojekt in den Bergen süd-westlich von Chiang Mai. Insgesamt leben über 50 Kinder in dem Projekt. Welche größte Herausforderung begegnet Ihnen in dieser Arbeit? Melanie Pätkau: Die Kinder sind bei uns das ganze Jahr, nur in den Ferien gehen sie in das Dorf zurück – sofern sie Angehörige haben. Also erleben sie den Alltag mit uns und beobachten uns sehr genau. Sie sehen, wir mit ihnen umgehen, wie wir als Familie miteinander umgehen und wie wir unseren Glauben im Alltag leben. Wir wünschen uns, dass wir sie durch unser Leben prägen. Sie sollen spüren, dass wir mit Jesus leben. ERF Online: Aus welchen Elternhäuser kommen die Kinder zu Ihnen in das Kinderheimprojekt? Melanie Pätkau: Die Kinder sind Karenkinder, also sie gehören zu einem Bergvolk in Thailand. Viele kommen aus kaputten Familien, in denen die Eltern sich scheiden ließen und die Kinder nicht mehr haben wollten. Einige sind Waisenkinder, weil die Eltern sich in ihrer Verzweiflung das Leben nahmen. Die Vergangenheit der Kinder ist der Grund, weshalb viele von ihnen sehr verschlossen sind. ERF Online: Die Kinder kommen aus anderen Kulturen und haben sicher auch Skepsis Ihnen gegenüber. Wie bauen Sie denn Beziehungen zu den Kindern auf, die dazu noch ohnehin eher verschlossen sind? Melanie Pätkau: Wir brauchen viel Geduld und Feingefühl, bis die Kinder sich öffnen und ein wenig über sich selbst erzählen. Bis die Kinder einem vertrauen, kann es tatsächlich Jahre dauern. Wichtig ist, dass sie sich von uns geliebt fühlen und sie merken, dass wir ernsthaft an ihnen interessiert sind und sie in unseren Augen wertvoll sind. Natürlich würde dabei helfen, wenn wir uns noch besser mit ihnen verständigen könnten. Doch Thai ist für uns immer noch eine Fremdsprache und noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Handtuch werfen?ERF Online: Sie sind in diesen schwierigen Zeiten größtenteils auf sich selbst gestellt. Wie packen Sie die Herausforderungen an? Melanie Pätkau: Gut ist, dass wir als Ehepaar vor Ort sind und uns darüber austauschen können, uns gegenseitig ermutigen und miteinander beten. Außerdem erlebe ich gerade in schweren Zeiten, wenn ich das Gefühl habe, dass ich hilflos bin und nicht weiterkomme, immer wieder Gottes Nähe. Auch Wunder ermutigen und stärken mich, dort zu bleiben und die Arbeit weiterzumachen. ERF Online: Können Sie von einer Zeit erzählen, in der Sie am liebsten das Handtuch werfen und nur noch nachhause wollten? Melanie Pätkau: Ich erlebe immer wieder Anfechtungen, die mich entmutigen und mir die Freude an der Arbeit rauben. Dann kommen schnell Gedanken: Was mache ich überhaupt hier? In Deutschland wäre alles geregelter - allein schon vom Finanziellen. In diesen Zeiten hilft es mir, mich daran zu erinnern, warum ich in Thailand bin. Mein Mann und ich sehen unseren Dienst in Thailand klar als Berufung und daher sehen wir keine andere Option, als gehorsam zu sein und auch in schweren Zeiten an dieser Berufung festzuhalten. Gott hat uns berufen, deswegen fühlen wir uns auch dazu verpflichtet, diesen Weg zu gehen. ERF Online: Was hilft Ihnen konkret in diesen schweren Zeiten? Melanie Pätkau: In diesen Zeiten sitze ich im Kinderheim und schaue mir die Kinder an und weiß einfach: Ich kann hier nicht weg. Die negativen Gedanken lösen sich auf, weil ich weiß, dass ich diesen Dienst für die Kinder tue. Ich sehe die Not bei den Kindern und auch, dass sie Liebe und ein gutes Zuhause brauchen. Vor allen Dingen brauchen sie Jesus. Mit der Zeit habe ich diese Kinder in mein Herz geschlossen, ja, fast so wie meine eigenen zwei Kinder. Wir können den Kindern eine gute Zukunft bieten und dazu beitragen, dass sie vielleicht irgendwann Kinder Gottes werden. Das motiviert mich weiterzumachen. Bei Gott ist nichts unmöglichERF Online: Harte Zeiten gehen an niemanden spurlos vorbei. Wie prägen sie Ihren Glauben? Melanie Pätkau: Ich erlebe immer wieder Wunder und erfahre, dass Gott mich durchträgt und in harten Zeiten ermutigt. In diesen dunklen Zeiten lerne ich für die nächste Herausforderung. Insgesamt sind wir hier im Vollzeitdienst eben hundertprozentig auf Gott angewiesen: Finanziell und glaubensmäßig. Wir können uns nicht jeden Sonntag eine Predigt anhören und müssen manchmal selbst schauen, wie wir in geistlicher Hinsicht weiterkommen. Es ist auch hart, so weit von der eigenen Familie und den langjährigen Freunden zu sein. Gott schenkt mir immer wieder Kraft, damit klarzukommen. Neben den schwierigen Zeiten, prägen auch die Wunder meinen Glauben. Konkret sehe ich das im Blick auf die nötigen Finanzen. Wir erleben, dass Gott immer genau zum richtigen Zeitpunkt das Geld schenkt und wir unsere laufenden Kosten zahlen können. Gott versorgt uns. ERF Online: Sie erleben Anfechtungen, gleichzeitig aber auch großen Frieden und Erfüllung durch Ihre Arbeit. Inwiefern hängen diese beiden Seiten zusammen? Melanie Pätkau: Wenn ich keine Herausforderungen erlebe und alles von alleine läuft, entferne ich mich automatisch von Gott. Die Probleme halten mich ganz nah an Gott. Ich spüre, dass ich von ihm abhängig bin und ihn gerade in schwierigen Zeiten dringend brauche.  ERF Online: Was haben Sie in der Zeit in Thailand über Gott dazu gelernt? Melanie Pätkau: Mir ist noch einmal ganz bewusst geworden, wie gnädig er ist und wie groß seine Liebe ist. Gerade in schweren Zeiten, wenn wir Wunder erleben und Gott erleben, merke ich immer wieder, wie groß er ist und dass er zu allem fähig ist. So oft dachte ich schon: Das klappt jetzt nicht. Doch Gott zeigte mir dann immer wieder, dass es doch möglich war. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...