J-shirts

Motto des Tages

Ein Tag des HERRN der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.
Johannes der Täufer sprach: Bringt Früchte, die der Umkehr entsprechen! Und fangt nicht an, euch zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater.

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© Khorzhevska / Fotolia.com Ich möchte dir Matthew* vorstellen. Er ist ein ganz normaler Teenager. Doch an seinem Leben wird deutlich, dass Gott Leben gravierend verändern kann. Im Alter von 15 Jahren kam er zum Campus Life Programm von Jugend Für Christus (YFC) Columbus Nebraska, USA, in dem ich mitarbeite. Wahrscheinlich kam er eher wegen den Hot Dogs und den Cookies und nicht, um die Andacht zu hören. Die Jugendstrafanstalt liegt im Nachbardorf Madison, zu der ich jede Woche montags fahre, um mich dort mit den Jugendlichen zu treffen. Jugendliche, deren Eltern drogen- oder alkoholabhängig sind und die zuhause geschlagen werden. Viele von ihnen sind mittlerweile selbst drogen- oder alkoholabhängig. Es ist ein Teufelskreis. Viele der Kinder sehe ich nur ein oder zwei Mal, bis sie entlassen oder weiterversetzt werden. Doch leider gibt es immer wieder Kinder, die recht häufig zu uns in die Anstalt kommen und sogar schon die Wärter beim Vornamen kennen und mit ihnen „High-Five´s“ austauschen. Kein gewöhnlicher Montag!Es war wie jeder andere Montag in der Strafanstalt: Ich wurde durch mehrere Sicherheitstüren von der Security begleitet und schließlich mit wildem Geschrei und Umarmungen von den Kids empfangen. Sie konnten kaum geduldig auf den Stühlen warten, während ich die Snacks für den Tag verteilte. Jede Montagsveranstaltung beinhaltet einen „Aggressions-Bewältigungs-Workshop“, ein halbstündiges Abendessen und ein 45 Minuten Campus Life Programm. Es wäre ein gewöhnlicher Montag wie jeder andere gewesen, hätte ich nicht Matthew getroffen. Ich war mit meinem Programm fertig und packte gerade meine Sachen, als Matthew auf mich zukam. Er legte eine Bibel auf den Tisch und fragte mich, ob ich ihm Bibelverse zeigen könne, die ihm den Weg zu Jesus erklären könnten.   Viktor Penner (27) ist vollzeitiger Mitarbeiter bei YFC und lebt in Bellwood, Nebraska. Ursprünglich kommt er aus Deutschland. (Foto: privat) Ich wusste, dass ich ihn nicht einfach abwimmeln konnte, indem ich ein paar Verse aufschreiben und dann gehen würde. Ich war schon müde und kaputt und wollte nur noch nach Hause. Der Tag war lang gewesen und auf mich wartete eine 40-minütige Autofahrt. Matthew holte ein Foto hervor. Er reichte mir das Foto, das ihn als kleinen Jungen mit seinem Vater zeigte. Beide saßen auf einem Karren, der von einem Pferd gezogen wurde. Während ich einige Fragen zu dem Foto stellte, fing Matthew an zu weinen. Mir war klar, dass er einiges zu erzählen hatte. Wir setzten uns in einen Nebenraum und Matthew brach weinend zusammen. Nur langsam öffnete er sich mir. Er hatte einen recht glatten Start im Leben gehabt: Er wuchs in einem kleinen Dorf auf einer Farm auf, half zu Hause bei diversen Arbeiten mit, ging sonntags zur Kirche und war für eine kleine Kindergruppe zuständig. Seine Augen leuchteten, als er über die Kinder sprach. Er sagte mir, dass er Kinder über alles liebte. Doch leider begann er mit falschen Freunden abzuhängen, auf verschiedenen Parties zu gehen, sich zu betrinken und Drogen zu konsumieren. Es dauerte nicht lange und es ging von dem ersten Absturz in einer Abwärtsspirale weiter nach unten, bis er sich die Drogen selbst beschaffte und weiterverkaufte. Zu dieser Zeit wurde seine damalige Freundin schwanger und er zum ersten Mal Vater. Seine aktuelle Freundin ist ebenfalls schwanger und somit wird er bald zum zweiten Mal Vater, dabei ist er gerade erst 15 Jahre alt. Er erzählte mir, dass sein Vater die Familie verließ, als er noch ein kleiner Junge war und sein Stiefvater keinen Kontakt zu ihm haben will, solange Matthew in der Strafanstalt sitzt. Matthew habe ihn zu sehr mit seinen Handlungen und Entscheidungen verletzt. Ein gebrochener Jugendlicher erlebt einen NeuanfangMatthew erzählte mir seine Story und legte oft Pausen ein, weil ihm das Sprechen schwer fiel. Tränen rannen ihm das Gesicht herunter und er schluchzte immer wieder. Ich sah einen gebrochenen jungen Mann, ein gebrochenes Herz: Einen Teenager, der müde von seinem Lebenstil war. Erschöpft von einem kaputten Leben, das aus der Bahn geraten war, fertig mit seiner Welt. Ich konnte spüren – sein Herz war bereit für einen Neuanfang. Der Neuanfang kam an diesem Abend, denn Matthew übergab sein Leben Jesus Christus. Er ließ ihn in sein Herz und bekannte seine Sünden vor Gott. Es war wundervoll zu sehen, dass sein Herz bereit für Veränderung war und Matthew sein altes Leben aufgeben wollte, um ein neues zu starten. Als ich ihm sagte, dass er zu Gott beten, ihn um Vergebung bitten und neu anfangen könne, fragte er mich, wie er mit Gott reden könne. Er wusste nicht, wie man mit Gott spricht. Nachdem ich ihm sagte, dass er mit Gott genauso sprechen könne wie mit mir, fing er langsam und stotternd an zu beten. Er bat Gott, dass er aus ihm einen besseren Menschen macht und ihm seine Sünden vergibt. Ich war einfach nur glücklich und konnte kaum glauben, was gerade passiert war. Was wäre passiert, hätte ich ihn müde abgewimmelt und das Gespräch verschoben? Vielleicht wäre es nie zu dieser Entscheidung gekommen. Ich umarmte ihn und sagte, dass er jetzt ein Kind Gottes ist und wir jetzt Brüder sind. Er grinste von einem Ohr zum anderen und wir umarmten uns ein zweites Mal. Ich betete für ihn und bat Gott um Beschützung und Bewahrung für Matthew´s Neuanfang und dafür, dass er ihm Leute in den Weg stellt, die seinen Glauben festigen. Ein ganz neuer Sinn im Leben Dieser gewöhnliche Montag wurde zu einem besonderen Tag für mich. Matthew´s Geschichte ist nicht die einzige, die einen Neuanfang erhielt, aber die mir bis jetzt noch vor Freude Gänsehaut bereitet. Er hat die beste Entscheidung seines Lebens getroffen! Er war bereit, sein altes Leben hinter sich zu lassen und es Gott zu geben. Dass Matthew eine Beziehung mit Gott anfing, heißt nicht, dass er ab sofort keine Probleme mehr hat. Aber sein Leben bekam einen neuen Sinn und eine neue Hoffnung für die Zukunft. Eines wurde mir an diesem Abend klar: Niemand ist zu schlecht oder zu „schmutzig“ für eine Beziehung mit Gott. *Der Name wurde von der Redaktion geändert. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...