J-shirts

Motto des Tages

Der HERR, unser Gott, verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.
Die Jünger zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

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© Gerth Medien Letztes Jahr in der Fastenzeit hat meine Arbeitskollegin nicht das Übliche, also Schokolade oder Kuchen, gefastet, sondern: Egoismus. Wie – Egoismus fasten? Das ist eine ziemlich verrückte Idee. Wie soll das denn gehen? Das habe ich mir zuerst auch gedacht. Und dann hat mich der Einfall der Kollegin zum Nachdenken gebracht. Sind wir denn wirklich so häufig egoistisch, dass es sich „lohnt“, Egoismus zu fasten, das heißt, eine Zeit lang darauf zu verzichten, uns selbstsüchtig zu verhalten? An welchen Stellen zeigt sich denn überhaupt Egoismus? Was tun, wenn nur noch ein Löffel Nutella im Glas ist? Ich überlege einen Moment und dann fallen mir plötzlich viele Situationen ein, in denen sich die Ichbezogenheit zeigt. Jemand ist dann egoistisch, wenn er ohne Rücksicht auf andere Menschen die persönlichen Vorteile genießen möchte. Ein sehr banales Beispiel: Du sitzt mit deiner Familie am Frühstückstisch. Es gibt leckere Croissants zum Frühstück. Dir läuft das Wasser im Mund zusammen, während du zum Nutellaglas greifst. Denn was gibt es besseres als ein Croissant mit Nutella? Dabei merkst du, dass das Glas ziemlich leer ist. Es reicht vielleicht gerade noch für ein einziges Croissant. Deine Schwester mag auch Nutella. Hat sie jetzt Pech gehabt, weil du eine Sekunde schneller reagiert hast? Isst du dein Croissant mit Nutella – und sie guckt in die Röhre? Das wäre ziemlich egoistisch. Du würdest ohne Rücksicht auf deine Schwester deinen Vorteil genießen. Besser wäre es, wenn du fragst, ob sonst jemand gerne den letzten Löffel Nutella haben möchte. Vielleicht würde sich deine Schwester melden, aber das wäre in Ordnung – denn damit würdest du auf dein Recht verzichten und ihr damit dienen. Ich persönlich möchte häufig gerne die „erste Geige“ spielen. Ich wünsche mir, dass ich viele Freunde habe und beliebt bin und einfach mit den meisten Menschen gut klarkomme. Ich möchte gerne „Everybody‘s Darling“ sein. Schlimm, oder? Es ist ziemlich eigennützig. Ich wünsche mir insgeheim häufig, dass nach meiner Nase getanzt wird, dass mein Vorschlag umgesetzt wird, dass meine Ideen gut ankommen und dass Menschen meine Kreativität schätzen. Merkst du was? Viel zu stark geht es mir dabei um mich persönlich. In meiner Gemeinde haben wir schon öfters ein Lied gesungen, in der es in einer Zeile heißt: „Erst komm ich und dann komm ich, pausenlos geht es um mich.“ Genau das stelle ich immer wieder bei mir fest. Irgendwie sind wir Menschen darauf programmiert, nach Bestätigung und Anerkennung zu suchen. Und wehe, wenn wir das nicht bekommen! Dann ziehen wir uns zurück, sind beleidigt, enttäuscht und demotiviert. Jesus war kein Egoist! Das Andachtsbuch "Unendlich geliebt" wurde in Kooperation zwischen Gerth Medien und lily white geschrieben. lily white will Mädchen und jungen Frauen zwischen 13 und 25 helfen, ein Leben ganz in der Nachfolge Jesu zu leben. Ich muss gerade schmunzeln. Ist das nicht kindisch? Ist das nicht total übertrieben? Wie können wir nun unseren Egoismus bekämpfen? Indem wir uns von Jesus verändern lassen. Denn Jesus war kein Egoist. Er war selbstlos und dachte an das Wohl seiner Mitmenschen. Er ging mit offenen Augen durch die Welt, ständig war er bereit, Gutes zu tun und den Menschen zu helfen. Schließlich kam er nicht in die Welt, um sich dienen zu lassen, sondern um selbst zu dienen. Er war bereit, auf persönliche Rechte zu verzichten, um Menschen aus ihren selbst verschuldeten Situationen herauszuhelfen. Er starb, obwohl er persönlich absolut nichts getan hat, wofür er den Tod verdient hätte. Wäre er ein Egoist gewesen, dann hätte er mit Sicherheit alles versucht, um seinem Tod aus dem Weg zu gehen. Aber das hat er nicht getan. Er starb aus Liebe zu dir und mir. Er dient uns, damit wir leben können. Jesus hat uns vorgelebt, wie wir leben sollen. Von ihm dürfen wir lernen. Wichtig ist es auch, dass wir ehrlich zu uns selbst sind. Welche Privilegien nehme ich mir, ohne auf meine Mitmenschen Rücksicht zu nehmen? An welcher Stelle sollte ich vielleicht jemand anderes den Vorrang geben? Vielleicht ist es für dich persönlich dran, in Diskussionen mit deiner Freundin nicht immer so rechthaberisch zu sein. Oder das nächste Solo im Jugendchor einer anderen Sängerin zu überlassen. Oder dein nächstes Taschengeld zu spenden. Mach dich doch mal gemeinsam mit Jesus auf die Suche nach den „Ego-Punkten“ in deinem Leben. Und tausche sie bei ihm gegen „Nächstenliebe-Punkte“ ein. Ein Liebesbrief für dich: Hallo, mein liebes Kind, ich liebe dich, so wie du bist. Mit all deinen Ecken und Kanten. Doch ich möchte so gerne an diesen Kanten in deinem Leben arbeiten. Eine dieser Kanten heißt „Egoismus“. Häufig geht es dir nur darum, dass du gut dastehst und dass die Menschen dich schätzen und toll finden. Ich weiß, dass du dich danach sehnst, anerkannt zu werden und beliebt zu sein. Dabei vergisst du, dass ich diese Sehnsucht in dir stillen will. In meiner Gegenwart wirst du spüren, dass es nicht mehr wichtig ist, wie du vor anderen dastehst. Ich verrate dir ein Geheimnis: Wenn du groß sein willst unter den Menschen, dann höre auf, dich um dich selbst zu drehen, sondern schaue darauf, was der andere gerade braucht. Ich habe, als ich in Jesus auf der Erde gelebt habe, nach diesem Prinzip gehandelt. Ich habe mir nicht dienen lassen, sondern den Menschen gedient. Bitte mich um die Kraft, meinem Beispiel zu folgen. Wenn du – bildlich gesprochen – kleiner wirst, dann wirst du erleben, wie ich dich groß mache. Versprochen! Mitten ins Leben Nimm dir doch heute bewusst die Zeit, um dir in der Stille und im Gebet von Jesus zeigen zu lassen, wo du dich in deinem Leben egoistisch verhältst. Schreibe es dir auf, gib ihm diese Dinge und bitte ihn um Veränderung. Wäre es nicht toll, wenn du Jesus in punkto Nächstenliebe immer ähnlicher wirst? Folgende Andachten aus dem Buch "Unendlich geliebt" als weitere Leseproben: 1. Du bist unendlich wertvoll 2. Eine Lillie unter Dornen FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...