J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© Petra Schmidt / pixelio.de Tim Bendzko singt in seinem Lied „Am seidenen Faden“ über die Vergänglichkeit des Lebens. Er singt, dass jeder Atemzug an einem seidenen Faden hängt. Gerade wenn ein lieber Mensch stirbt und eine große Lücke im Leben der Angehörigen und Freunde hinterlässt, wird deutlich, dass das Leben tatsächlich an einem „seidenen Faden hängt“. So schnell kann es zu Ende sein. Von einem Tag auf den anderen hat jemand mit großer Trauer zu kämpfen und manchmal meint er, das Dunkel würde sich nicht mehr lichten. Diese Erfahrungen sind unumgänglich. Jedes Leben ist nun einmal befristet - zumindestens was das Leben auf der Erde betrifft. Was kann in dieser Zeit helfen, nicht bitter über den Tod eines lieben Menschen zu werden oder sich in Trauer zu verlieren?  Wenn nichts mehr ist, wie es warNicht nur Menschen leiden, wenn jemand stirbt. Auch Gott leidet, wenn Menschen sterben. Als Jesus zu seinen Freunden nach Betanien kommt und sieht, wie Maria und Martha über den Tod von Lazarus weinen, ist auch er tief bewegt und erschüttert. „Wo habt ihr ihn hingelegt?", fragt er. Sie antworten: "Komm, Herr, wir zeigen es dir!" Nach diesen Worten kommen Jesus die Tränen. (Johannes 11,33-35) Der Tod rüttelt an Menschen und hier letztlich sogar an Gott: In Jesus reagiert Gott selbst mit Tränen auf den Verlust eines Menschen.Durch den Tod wird alles hinterfragt: Was soll mein Leben, wenn es den Tod gibt? Was mache ich überhaupt auf dieser Welt in der kurzen Zeit, in der ich lebe? Fragen, mit denen man sich vielleicht im normalen Alltag nicht beschäftigt, werden essenziell. Wenn ein nahe stehender Mensch stirbt, fällt mit einem Mal außerdem ein ganzes Stück vom eigenen Leben weg. Es ist nicht mehr da, einfach weg. Dann treten plötzlich schmerzhafte Fragen auf, weshalb Gott diesen Menschen gerade jetzt wegnimmt? Der Blick durch das FernglasDoch auch wenn es schwer zu verstehen ist: Gott handelt nicht nach menschlichen Maßstäben. Er sieht die Dinge anders. Vielleicht hilft folgende Veranschaulichung: Wenn jemand ein Fernglas zur Hand nimmt und damit aus dem Fenster schaut - vielleicht auf einen Baum in der Nähe - liefert das Fernglas eine deutlich vergrößerte Ansicht des Baumes. Der ganze Baum ist nicht mehr sichtbar, sondern nur noch der Stamm, der aus dem Boden kommt. In der Trauer ist nur ein kleiner Bildausschnitt des Lebens sichtbar. Vieles wird durch den Todesfall weggeblendet und nur dieser eine Bildausschnitt wird ganz nah herangeholt. Genauso wie das Fernglas den Baum „heranzoomt“, erscheint die eigene Lebenszeit verkürzt. Die Dinge um den Baum herum verschwinden. Nur das Todesereignis ist sichtbar und erinnert daran, dass jeder Mensch sterben muss.   Doch bei Gott ist das anders. Er nutzt kein Fernglas. Seine Sicht ist nicht beschränkt. Er sieht nicht nur den Stamm, sondern wesentlich mehr Dinge, die um den Baum herum stehen. Er sieht mehr und handelt manchmal für Menschen unverständlich, weil er das gesamte Bild kennt. Aus diesem Grund finden Menschen beim Tod von Angehörigen oft keine Antwort. Die Frage „Warum trifft der Tod gerade jetzt ein?“ bleibt unbeantwortbar.   Zwischen Klagen und VertrauenEs gibt nur zwei Optionen, wie man sich dem Tod stellt: Entweder jemand nimmt das eingeschränkte Bild als Grundlage für die Art und Weise, wie er die Dinge verarbeitet oder er vertraut auf Gott und sein erweitertes Blickfeld. Die brutale Frage, warum Gott einen Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt weggenommen hat, kann manchmal beantwortet werden, wenn die erste Trauer überwunden ist und der Blick auf das Leben sich wieder beginnt zu weiten. Doch in vielen Fällen gibt es keine Antwort auf das Warum und Menschen müssen lernen mit dieser offenen Frage zu leben. In der Zeit der Trauer ist es sehr wichtig, sich an Gott festzuhalten und ihn zu vertrauen. Er macht keine Fehler, auch wenn es vielleicht so aussieht. Er hat das Gesamte im Blick. Doch dieses theoretische Wissen ist in Zeiten des Schmerzes oft nicht greifbar und wirkt fremd. Die Gefühle sagen etwas ganz anderes. Doch genau diese können mit Gott geteilt werden. Er interessiert sich dafür. Er möchte in den Schmerz hineinkommen. Er kennt die Herzen der Menschen und möchte ihnen in der schweren Zeit beistehen und sie unterstützen. Der die Tränen trocknetUm überhaupt mit solchen Lebenssituationen umgehen und sie verarbeiten zu können, ist es hilfreich, die Bibel zu lesen. Gerade die Psalmen oder die Berichte über Jesus in den Evangelien können helfen, da sie oft von Gottes Handeln in schwierigen Situationen erzählen. Anhand dieser Bibelstellen kann Gottes Sicht für das Leben entdeckt werden. Er gibt das Leben und er kann es auch wieder nehmen. Was auch immer er tut: Seine Absichten für Christen sind grundsätzlich gut. Der Psalm 116 kann hilfreich sein, um sich gerade in schwierigen Zeiten an Gottes Beistand zu erinnern. Er beschreibt sehr genau, wie Gott ist und wie er in großen Schwierigkeiten und Herausforderungen eingreift und unerträgliche Lasten abnimmt. Auch der Psalm 23 kann helfen. Dort schreibt der König David, wie er Gottes Nähe in seinem Leben erlebt. Er hat erfahren, dass Gott sich in den schlimmsten Momenten seines Lebens zu ihm gestellt hat und seine Ängste weggenommen hat.Wiedersehen macht Freude Paulus schreibt in Römer 8,38-39: „Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.“ Damit verdeutlicht er, dass Gottes Liebe größer ist als jede Schwierigkeit oder Herausforderung. Der Tod scheint oft eine Sackgasse zu sein, doch Gottes Liebe hat sogar den Tod überwunden. Diese Gewissheit kann helfen und trösten. Der Tod hat eben nicht das letzte Wort. Und letztendlich ist die Liebe auch der Garant dafür, dass sich Christen im Himmel wiedersehen werden. Auch wenn der Schmerz über den Verlust des Menschen unbändig groß ist, gibt es Hoffnung: Es gibt ein Wiedersehen. Gottes Liebe macht das möglich.  FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/0_xeckplM8U/2803-542-4552

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...