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© ERF Medien e.V. Es gibt gute Gründe dafür, Christ zu sein. Und manchmal kann man Gott hautnah erleben. Davon bekommen andere Menschen aber nur etwas mit, wenn jemand diese Geschichten erzählt.Das Onlineportal www.teil-seiner-geschichte.de macht genau das möglich. Es ist eine Plattform, auf der Christen anhand von kleinen Videos erzählen können, warum sie Christen sind. Oder was sie mit Gott in ihrem Alltag erlebt haben.Erzählen sie uns also Ihre Geschichte! Die Videos müssen weder professionell noch besonders kreativ gestaltet sein. Es reicht, wenn deutlich wird, warum Sie ein Teil der großen Geschichte Gottes in dieser Welt sind. Sie können damit andere Christen ermutigen – und vielleicht sogar Menschen das erste Mal auf Jesus aufmerksam machen.Das Angebot flankiert den Christustag 2014, zu dem am 19. Juni etwa 20.000 Menschen in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena einen großen Gottesdienst feiern. Die Veranstalter wollen mit diesem Tag ein öffentliches Hoffnungszeichen für ganz Deutschland setzen. Christen werden sich auch hier gegenseitig ermutigen, sich zu Jesus bekennen und sagen: „Wir sind Teil Seiner Geschichte.“Der Christustag 2014 ist Teil der Glaubens- und Bibelkonferenzen, die seit 1956 an Fronleichnam unter dem Namen „Ludwig-Hofacker-Konferenz“ gefeiert wurden. Der jetzige Trägerkreis besteht aus 20 Partnern, darunter die Deutsche Evangelische Allianz und die Christus-Bewegung „Lebendige Gemeinde“ in Württemberg und ERF Medien. Direkt mitmachen auf www.teil-seiner-geschichte.de. Nähere Informationen zum Christustag unter www.christustag.de. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...