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© Alex Tihonov / fotolia.com In den vergangenen Jahren haben sich die Medien vermehrt mit konservativen Christen beschäftigt. Sie sind in unserem Land zwar eine Minderheit, aber keine unbedeutende Größe. Häufig werden sie als „Evangelikale“ bezeichnet, manchmal auch abfällig als „Fundamentalisten“. Bei genauerer Betrachtung sind es einfach diejenigen, die mir Ernst Christen sein wollen. Ob Pietisten oder Gemeinschaftschristen, Freikirchler oder Charismatiker, konservative Katholiken oder engagierte Bekenntnischristen – sie alle zählen zu diesen „Frommen im Land“. Häufig sind gerade sie die regelmäßigen Gottesdienstbesucher, die aktiven Mitarbeiter von Kirchen und Gemeinden, die Treuen der Treuen eben. Von denen gibt es mehr als man denkt. Ich gehöre auch dazu. Sie alle haben große Stärken. Sie meinen es ernst mit ihrem Glauben. Ihre Liebe zu Gott ist oft vorbildlich. Jede Gemeinde vor Ort kann auf diese Menschen zählen. Unter ihnen gibt es eine große Zahl von Betern – und Gebern. Sie kennen Gottes Wort und seine Gebote. Ein Sonntag ohne Gottesdienst wäre für sie undenkbar. Auf sie ist Verlass. Ohne sie liefe vieles nicht. Sie sind unersetzlich. Leider bedeutet das nicht, dass die treuen Kirchenleute fehlerlos wären. Bei uns „Frommen“ gibt es Verhaltensmuster, die gar nicht so fromm sind. Ich erlaube mir hier eine Insiderkritik. Das ist unüblich. „Nestbeschmutzer“ werden nicht gerne gesehen. Mit Kritik kann man in frommen Kreisen nicht gut umgehen. Unterschwellig ist zwar viel Unzufriedenheit zu spüren. Aber laut äußert das selten jemand. An den frommen Leser deshalb meine Bitte, mir meine öffentliche Kritik nachzusehen. Denn wir Frommen haben es nötig, Selbstkritik zu üben. Vielleicht sogar bitter nötig. SelbstgerechtigkeitUm es gleich vorweg zu sagen: Schwächen der Frommen sind nicht neu. Sie hat es zu allen Zeiten gegeben. Schon zur Zeit Jesu gab es zum Beispiel eine religiöse Partei, die ähnliche Züge trug wie engagierte Christen heute: die Pharisäer. Auch ohne sie lief fast nichts. Sie waren die Engagierten, die Ernsthaften, Beflissenen. Viele sahen zu ihnen auf. Sie waren vorbildlich, kannten große Teile der Bibel auswendig, hielten sich an Gottes Gebote. Ihr größte Schwäche aber hieß: Selbstgerechtigkeit. Jesus prangerte mehrfach die Überheblichkeit ihres Glaubens an. Sie hatten vergessen, was Gnade bedeutet. Zweifel waren in diesem System nicht vorgesehen. Sie meinten zudem, sie seien etwas Besseres. Die Einsicht in die eigene Fehlerhaftigkeit war nicht sonderlich tief. Überhaupt fehlte die Kritik- und Korrekturfähigkeit. Gepaart mit der Selbstgerechtigkeit kam es bei ihnen auch zu einer gewissen Selbstgenügsamkeit. Sie hatten keinen Blick für die eigenen Schwächen. Sie lebten nach dem Motto: „Wir brauchen nichts.“ Veränderungsbereitschaft war eher schwach ausgeprägt. Das Leben aus der Tradition führte zur Blindheit gegenüber den eigenen Fehlern. Sie kritisierten zu Recht die Missstände der Zeit, waren aber unfähig zur Selbstkritik. Parallelen zu heute sind unübersehbar. Zwar ist nicht jeder konservative Christ gleich selbstgerecht. Aber die Tendenz zur Besserwisserei ist bei manchen nicht von der Hand zu weisen. Man vertraut auf sich, statt auf Gott. Man schlägt sich an die eigene Brust und ist stolz darauf, nicht so zu sein wie die anderen, die Zöllner und Sünder eben. Vielleicht liegt es daran, dass man sich sehr bemüht, ein heiliges Leben zu führen. Das ist gut. Aber erst wer sich selbst als elender Sünder erkannt hat, weiß, was Gnade bedeutet. Begnadigte Sünder neigen selten zur Selbstgerechtigkeit, eher zur Barmherzigkeit. Eingebildete Rechtgläubige dagegen sind schnell dabei, sich selbst gute Noten und anderen schlechte auszuteilen. Schade. Schwarz-Weiß-DenkenEine zweite Schwäche ist das Schwarz-Weiß-Denken. Wir frommen Christen leben nicht selten in klar geordneten Welten. Hier die Guten, dort die Bösen. Grauzonen gibt es nicht. Der Frontverlauf ist übersichtlich: konservativ – liberal, Klarstehende – Kompromissler, Christ – Nichtchrist. Wir wissen auch genau, wie ein christliches Leben auszusehen hat. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, fällt durchs Raster und wird schnell aussortiert. Exoten darf es nicht geben. Das Schema F ist uns lieber. Bestimmte Dinge tut man einfach nicht. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Punkt. Eine dualistische Weltsicht ist nicht generell falsch, weil auch Abgrenzung zum Glauben dazugehört. Pluralistische Beliebigkeit ist kein christlicher Wert. Es gibt im christlichen Glauben eine klare Grenze zwischen wahrer und falscher Lehre, zwischen Heil und Unheil. Aber unsere Grenzziehungen gehen oft weit darüber hinaus und sind mitunter willkürlich. Hier spielen die eigenen Vorlieben und Traditionen oft eine wesentliche Rolle, insbesondere bei Äußerlichkeiten. Man verwechselt die unaufgebbaren Eckpfeiler des Glaubens mit der eigenen Interpretation und Tradition des Glaubens. Wer nicht hundertprozentig so glaubt und lebt wie ich, muss kritisch hinterfragt werden. Zum Pluralismus sagt man Nein. Aber gleichzeitig wird die Vielfalt des Glaubens und seiner Formen mit entsorgt. Das engt ein. Zum Schwarz-Weiß-Denken gehört auch ein klares Feindbild. Man lebt häufig von der Abgrenzung. „So wie die wollen wir nicht sein.“ Die Fehler des anderen weiß man schnell aufzuzählen, die eigenen geraten in Vergessenheit. Das „Kontra“ überwiegt, das „Pro“ gerät ins Hintertreffen. Die Missstände der anderen werden gerne unter die Lupe genommen. Kritik an anderen kann sogar sehr heftig ausfallen. Leserbriefspalten in diversen frommen Magazinen zeugen von der Schärfe der Abgrenzung. Da wird über die Gegner schnell mal der Stab gebrochen und der Zorn des Eiferers ausgeschüttet. Von einem „heiligen Zorn“ kann man dabei allerdings nicht sprechen. Manchmal macht die Verdammung anderer auch vor den eigenen Glaubensleuten nicht halt. Dieselbe Schärfe richtet sich dann gegen die „Insider“. Für Außenstehende grenzt das an Selbstzerfleischung. Kleine Abweichungen von der Norm werden breitgetreten und können auch in den eigenen Kreisen schnell zur Ausgrenzung führen. Keiner kann sich sicher sein, nicht auch irgendwann auf dem Index zu stehen. Das ist bitter. Betonung von ÄußerlichkeitenEng damit verbunden ist die Überbetonung von Äußerlichkeiten und Nebensächlichkeiten. Auch das gab es zu allen Zeiten. Vor Jahren waren es noch Haar- und Rocklänge der Frauen, die darüber entschieden, wie geistlich man sei oder nicht. Eine Zeit lang nahm man auch an christlicher Rockmusik Anstoß. Die Band samt E-Gitarre und Schlagzeug im Gottesdienst ist bis heute nicht selten ein Streitpunkt. Lieder über den Beamer oder aus dem alten Gesangbuch, mehr oder weniger Liturgie im Gottesdienst, Sitzordnung, Länge und Art der Predigt, Wein oder Saft beim Abendmahl, Einzel- oder Gemeinschaftskelch, Gebetshaltung, Gemeindewachstumskonzepte – die Zahl der Konfliktlinien unter den Frommen ist Legion. Meistens geht es dabei nicht um zentrale Kernaussagen des Evangeliums, sondern um Geschmacksfragen und Nebensächlichkeiten. Warum eigentlich? HumorlosigkeitMitunter ist auch eine große Humorlosigkeit festzustellen. Mir sagte vor Jahren mal ein frommer Christ: „Für das Lachen muss ich in meiner Gemeinde in den Keller gehen.“ Vor allem können viele nicht über sich selbst lachen. Die Ernsthaftigkeit des Glaubens wird verwechselt mit der scheinbaren Wichtigkeit der eigenen Person und Meinung. Diese Wichtigtuerei führt zur Distanzlosigkeit sich selbst gegenüber. Man sieht die eigenen Fehler nicht mehr. Man fürchtet die Infragestellung, die Kritik von innen und außen. Ja, Lachen entlarvt, demaskiert, reißt die Fassade herunter. Und das ist gut so. Wer über sich selbst lachen kann, schaut von oben auf die Dinge herab, auch auf sich selbst. Er nimmt sich nicht so „tierisch ernst“. Das ist gut. Es geht dabei nicht um eine niveaulose Spaßgesellschaft. Die brauchen wir in der Kirche nicht. Sondern es geht um das heilsame Lachen über die eigenen Unzulänglichkeiten, es geht um eine befreite und befreiende Atmosphäre in unseren Gottesdiensten, um das „Lachen der Erlösten“ – immer im Bewusstsein der Schönheit, Größe und Majestät Gottes. Ja, Christen können auch über sich selbst lachen, weil sie wissen: Ich bin nicht vollkommen, aber ich habe einen vollkommenen Gott, der mir vergibt und mir meinen Wert und meine Würde gibt. Das macht heiter, und fröhlich. Vom Saulus zum PaulusMan könnte noch viele andere Kritikpunkte der Frommen nennen. Diese vier Herausgepickten sind willkürlich – und selbst ja ganz schwarz-weiß gezeichnet! Aber es sind weit verbreitete Schwächen, die viele von uns treffen – und die leider auch Außenstehenden längst aufgefallen sind. Trotzdem besteht Hoffnung. Die Einsicht in die eigenen Unvollkommenheiten ist die halbe Miete. So wie bei einem der Pharisäer damals. Saulus hieß er. Einer der größten unter ihnen. Der begegnete Christus und kehrte um. Und dann wurde aus dem Saulus ein Pauls. Den gebrauchte Gott in einer unvorstellbaren Weise: mit seinem klaren, unbeugsamen, frommen Bekenntnis, aber mit geläuterter Hingabe, Leidenschaft und Liebe zu Gott und den Menschen. Aus dem Apostel der Selbstgerechtigkeit wurde der Apostel der Gnade. Und so gibt es auch Hoffnung für heute, ja, für den Pharisäer in uns allen. Gott sei Dank. Mit freundlicher Genehmigung vom Pro Medienmagazin veröffentlichen wir diesen Artikel aus der Pro 06/2013. Weiterer Artikel, der Insider von Christen humorvoll anspricht: Parodie: So werden Sie garantiert zum Mobbingopfer! FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...