J-shirts

Motto des Tages

Wasche dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken?
Legt also alles Gemeine und Schlechte ab und nehmt bereitwillig das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat. Es hat die Macht, euch zu retten.

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© Claas Kaeseler / ERF Medien ERF Fernsehredakteur Claas Kaeseler ist als Reisebegleiter auf einer Rundreise durch Indien mit dem Reiseunternehmen "Tour mit Schanz" unterwegs. Gemeinsam mit dem Ehepaar Schanz leitet er die kleine Reisegruppe. Die Tour führt ihn und seine Gruppe nicht nur an touristisch interessante Orte Indiens, sondern auch zu den Einrichtungen der Kinderheime Nethanja Narsapur der Christlichen Mission Indien. Für ERF Online berichtet Claas Kaeseler darüber, was er auf seiner Reise durch das Land der Gegensätze erlebt. Tag 7 – Im Aids-KrankenhausHeute waren wir in Kondolaagraharam. Dort betreibt Nethanja ein Krankenhaus, eine Ausbildungsstätte für Krankenschwestern, eine integrative Schule und ein Krankenhaus samt Betreuungszentrum für Menschen mit dem HI-Virus. Geleitet wird die „Außenstelle“ von Bischof Singhs Bruder Jeevan Roy und seiner Frau Dr. Nalini. Kondola liegt zwei Stunden Fahrt südöstlich im Landesinnern. Wieder werden wir herzlich begrüßt. Alle Krankenschwestern und Ärzte haben sich versammelt und singen uns Lieder. Nach einem kleinen Snack zeigt man uns das Krankenhaus. Alle Operationen werden hier kostenlos durchgeführt. Pro Monat werden rund 2000 Patienten untersucht, behandelt oder operiert. Direkt nach dem Krankenhaus besuchen wir den zweiten Gebäudekomplex. Dort werden Tuberkulose-Patienten und mit dem HI-Virus infizierte Menschen behandelt. Wer in Indien HIV-positiv ist, wird gesellschaftlich stigmatisiert. Deswegen scheuen viele Menschen eine Untersuchung. Zum Glück gibt es eine eigene „Einsatztruppe“, die Abhilfe schafft. Nethanja beschäftigt eine Gruppe von „Sozialarbeitern“, die gezielt nach Risikofällen suchen und sie in die AIDS-Station bringen. Dort werden sie untersucht und gegebenenfalls behandelt. Ich habe heute einiges über diese Krankheit gelernt. Von HIV-positiv spricht man, wenn ein Mensch den Virus in sich trägt. Erst wenn die Anzahl von Hilfszellen einen bestimmten Wert unterschreitet, ist die Person an AIDS erkrankt. Bei optimaler Ernährung und Medikation kann ein Mensch jahrzehntelang den Virus in sich tragen, ohne an AIDS zu erkranken. Das ist auch das Ziel der AIDS-Station. Ein zweiter Punkt ist es, die Mutter-Kind-Infektion zu verhindern. Denn ein Kind, dessen Mutter an AIDS erkrankt ist, trägt nicht automatisch den HI-Virus in sich. Von über 6000 solcher Fälle sind bis auf zwei Kinder alle ohne den Virus zur Welt gekommen. Ein echtes Wunder! Am Nachmittag besuchen wir das Behinderten-Kinderheim. Dort werden Sprach-, Ergo- und und Physiotherapie angeboten. Darüber hinaus lernen die Kinder Zeichensprache. Die körperlich und geistig behinderten Kinder bekommen sogar eine Schulausbildung. Das Engagement und die Hingabe der Mitarbeiter kann man nicht genug loben. Denn in Indien ist diese Form der Arbeit eine Seltenheit. Schwester Beate, die seit sechs Jahren in der Einrichtung arbeitet, erzählt mir, dass manche Eltern weder eine Behandlung noch eine Betreuung wünschen, da ein behindertes Kind beim Betteln mehr Geld einbringt. Wenn man es emotionslos betrachtet, hat das sogar eine verstörende Logik. Am Abend schauen wir uns die Krankenschwesterschule an. Rund hundert Frauen aus dem Bundesstaat Andhra Pradesh werden dort zu Krankenschwestern ausgebildet. Wieder dürfen wir uns jeden Raum anschauen. In einem Schlafraum übernachten bis zu 26 Schülerinnen. Zwei Azubis erzählen uns ihre Geschichten. Sie sind in Orissa geboren, dem Bundesstaat, in dem 2008 viele Christen getötet wurden. In eindrücklichen Worten schildern sie ihre Flucht in den Dschungel, um nicht von radikalen Hindus getötet zu werden. Es beeindruckt mich sehr, dass sie trotz allem Gott für seine Güte danken. Der Glaube der Christen hier hat eine ganz andere Tiefe und Intensität, als ich das aus Deutschland kenne. Man soll ja nicht vergleichen, aber ich wünsche mir etwas mehr von dieser Hingabe für Deutschland. Zum Abschluss werden wir um ein Grußwort gebeten. Es trifft sich gut, dass wir mit Theresa Stingl eine Ärztin dabei haben. Sie kann die Schwestern besser ansprechen als ich. Tag 8 – Indische Tänze im KinderwohnheimHeute sind wir nach Rahjamundry gefahren. Dieses Gebiet wird von Bischof Pradhab geleitet – einem weiteren Bruder von Bischof Singh. Für die 200 Kilometer benötigen wir fast fünf Stunden. Während der Fahrt fällt mir auf, dass am Straßenrand viele Tempel stehen. Glaube und Religion sind für die Menschen in Indien etwas ganz natürliches. Ich empfinde das als befreiend. In Deutschland werde ich oft schief angeschaut, wenn es um meine Beziehung zu Gott geht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich deswegen für begrenzt zurechnungsfähig gehalten werde. Hier ist das anders. Ganz selbstverständlich werde ich immer wieder darum gebeten, für jemanden zu beten oder jemanden zu segnen. In Rahjamundry angekommen fällt mir der Name des Jungenwohnheims sofort ins Auge. Es lautet „Lore home for boys“. Es ist nach unserer Teilnehmerin Lore Henß benannt, denn sie hat dieses Wohnheim finanziert. Unsere Ankunft wird gefeiert, als ob Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Die Kinder singen und hängen uns Blumenketten um. Nach einer Mittagspause schauen wir uns die Ausbildungsstätte für Elektroniker an. Hier ist Teilnehmer Frank Sautter-Steißlinger ganz in seinem Element, denn er hat Elektroniker gelernt. Als es um das Grußwort an die Azubis geht, ergreift er das Mikrofon und erzählt den jungen Männern, dass es in seinem Keller genau so aussieht wie hier. Dann sagt er mit breitem Grinsen: „Ich freue mich für euch, denn ihr habt den besten Beruf der Welt gewählt.“ Die Inder strahlen. Als Nächstes steht der Besuch der Schule an. Wieder einmal stockt mir bei der Begrüßung der Atem. Die 600 Schülerinnen und Schüler singen und feiern, als ob Gandhi selbst zu Besuch wäre. Nach der Begrüßung huschen alle zurück in die Klassenzimmer, die wir nacheinander besuchen. Stolz zeigen uns die Kinder, was sie schon gelernt haben. Als ein Junge uns zeigt, wie toll er auf Englisch bis 80 zählen kann, ergreife ich die Chance und zähle kurz bis 10. Die Kinder sprechen mir begeistert nach. Die Schule von Nethanja ist in Rahjamundry sehr beliebt. Kinder aus allen Gesellschaftsschichten und Kasten kommen hier zusammen. Wieder wird mir bewusst, wie praktisch und mit wie viel Feingefühl Nethanja daran arbeitet, die Ungerechtigkeit des Kastenwesens zu beenden. Am Abend sind wir im Wohnheim für Mädchen. Schnell ergreifen drei Mädchen meine Hand und zeigen mir voller Stolz ihre Zimmer. Die Mädchen wollen, dass ich mit ihnen tanze. Mühsam krame ich die Grundschritte des Cha Cha Cha hervor. Ich bin beeindruckt, wie schnell die Mädchen die Schritte verstehen und umsetzen. Danach zeigen sie mir einige Bewegungen ihrer Tänze. Ich versuche es nachzumachen und ernte sowohl herzhaftes Lachen als auch aufrichtiges Lob. Ein Schultag beginnt für die Mädchen um neun, Schluss ist um halb fünf. Die Mädchen scheinen gute Schülerinnen zu sein. Alle haben Einser und wollen Lehrerin, Ingenieurin oder Ärztin werden. Ganz selbstverständlich bitten sie mich, für ihre Abschlussarbeiten im März zu beten. Der Höhepunkt des Abends kommt aber erst noch. Die Mädchen haben Lieder und Tänze für uns vorbereitet. Ich bin völlig begeistert vom Talent der Kinder. Wie viel Zeit sie wohl damit verbracht haben, diese Tänze einzustudieren? Tag 9 – „Ihr habt unser Schicksal verändert“Heute fahren wir nach Narsapur, wo die Arbeit von Nethanja ihren Ursprung hat. Die Gegend dort ist sehr fruchtbar. Wir fahren an unzähligen Reisfeldern vorbei. Erst hier wird mir klar, wie aufwändig es ist, Reis anzubauen. Jede Reispflanze muss nach einer bestimmten Zeit von Hand umgepflanzt werden. Die Inder bekommen von dem qualitativ hochwertigen Reis aber wenig zu sehen, das Meiste wird nach Europa geschickt. Viele Jahre hat Bischof Paul in Narsapur die Leitung gehabt. Er war ein weiterer Bruder von Bischof Singh. Nach seinem Tod hat zunächst seine Frau Sunita die Leitung übernommen, mittlerweile leitet ihr Sohn Samuel die Arbeit. In Narsapur werden wir wieder von singenden und tanzenden Kindern begrüßt. Auf einem Zettel erhalten wir den Text des Liedes: „Willkommen bei Nethanja, der Ort, an dem ihr uns eine Heimat gebaut habt. Liebe Freunde aus Deutschland, ihr habt uns aus Leid und Armut befreit. Ihr habt unser Schicksal verändert. Jesus hat Euch zu uns gebracht, um uns zu Ihm zu ziehen.“ Was soll man da noch sagen? Nachmittags zeigt uns Samuel die Ausbildungsstätte für Elektriker und KFZ-„Mechaniker“. Stolz präsentieren uns die jungen Männer ihre Arbeit und Errungenschaften. Wieder zeigt sich, dass unsere Gruppe gut zusammengestellt ist. Karlheinz Spring ist KFZ-Mechaniker und übernimmt das Grußwort an die Azubis. Nach dem Besuch des Ausbildungszentrums besuchen wir ein weiteres Kinderheim. Egal, wo wir sind – der Kontakt mit den Kindern und Mitarbeitern ist immer der Höhepunkt der Reise. Ich merke allerdings schon, dass mir schwer ums Herz wird. Dieser unvergleichliche Urlaub neigt sich dem Ende zu. Tag 10 und 11 – Abschied nehmenDie letzten beiden Tage unseres Indien-Aufenthalts sind angebrochen. Wir fahren nach Vishakhapatnam zurück. Auf dem Weg haben wir fast einen Unfall, als eine Gruppe von Männern mitten auf der „Autobahn“ versucht, einen toten Büffel auf einen Karren zu hieven. Kurze Zeit später spaziert eine Kuh in aller Seelenruhe über die Autobahn. Unser Fahrer tritt auf die Bremse und schert nach links aus, während ein Truck rechts an der Kuh vorbeirauscht. Das war knapp! Bei unserer Ankunft im Missionszentrum warten die Kinder schon auf uns. Wir haben noch eine Stunde, um mit ihnen zu spielen. Sofort kommen meine Freundinnen Brahmina, Shilpa und Karuna auf mich zu und wir spielen Fangen. Auch die anderen Teilnehmer genießen die Zeit mit den Kindern. Viel zu schnell ist die Stunde vorbei und es heißt Abschied nehmen. Am nächsten Tag müssen wir früh aufstehen, um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Trotzdem stehen schon kurz vor sechs die Jungen auf dem Schulhof, um sich von uns zu verabschieden. Ich kann die Tränen nicht zurückhalten. Die ehrliche Zuneigung der Kinder wird mir fehlen. Selten ist mir ein Abschied so schwer gefallen. Vor meiner Reise habe ich gelesen, dass man Indien entweder liebt oder hasst. Ich habe mich in dieses Land und seine Menschen verliebt. Ich bewundere die Arbeit von Bischof Singh und seinen Brüdern und für mich steht fest: Ich komme auf jeden Fall wieder.   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...

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