J-shirts

Motto des Tages

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.

Facebook

*** NEU: J-shirts App ***

Kennst Du schon unsere J-shirts App? Optimiert für die Navigation auf Smartphones und Tablets! In der App kannst Du an regelmäßigen Gewinnspielen teilnehmen und J-shirts gewinnen! Download für Android & iOS

© Claas Kaeseler / ERF Medien ERF Fernsehredakteur Claas Kaeseler ist als Reisebegleiter auf einer Rundreise durch Indien mit dem Reiseunternehmen "Tour mit Schanz" unterwegs. Gemeinsam mit dem Ehepaar Schanz leitet er die kleine Reisegruppe. Die Tour führt ihn und seine Gruppe nicht nur an touristisch interessante Orte Indiens, sondern auch zu den Einrichtungen der christlichen Hilfsorganisation Kinderheime Nethanja Narsapur der Christlichen Mission Indien. Für ERF Online berichtet Claas Kaeseler darüber, was er auf seiner Reise durch das Land der Gegensätze erlebt. Ich fliege nach Indien. Als ich diese Nachricht im Dezember 2012 erhalte, bin ich gleichzeitig euphorisch und geschockt. Wie ich bald herausfinden werde, scheint das für Europäer der emotionale Normalzustand zu sein, wenn sie zum ersten Mal mach Indien reisen. Indien – so sagt mir am ersten Tag unser Reiseleiter Barni – ist ein Land der Gegensätze. Ich hatte ein Jahr Zeit, mich darauf vorzubereiten. Ich habe vieles gelesen über die Armut des Landes, seine hygienischen Bedingungen, aber auch über die Schönheit Indiens und die Vielfalt der Farben und Gerüche dort. Am Abend vor der Abreise frage ich mich: Was wird mich erwarten? Wird mich dieses Land überfordern und überwältigen – wie viele andere vor mir? 1.Tag – Welcome to IndiaDie Hinreise verlief wunderbar. Schnell kam ich mit den anderen zehn Teilnehmern von Schanz-Reisen ins Gespräch. Für 13 Tage werden wir gemeinsam den indischen Subkontinent erkunden. Unsere Reise ist zweigeteilt. In der ersten Woche sind wir bloße Touristen und besichtigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Neu Delhi. Wir werden das Taj Mahal bestaunen, eine Bootstour auf dem Ganges machen und uns bedeutende hinduistische und buddhistische Pilgerstätten anschauen. In der zweiten Woche besuchen wir die unterschiedlichen Einsatzorte des Hilfswerks Nethanja. Im Bundesstaat Andhra Pradesh haben fleißige und engagierte Christen ein umfassendes Hilfsangebot mit Waisenhäusern und Krankenhäusern für Lepra-Kranke aufgebaut. Auf die zweite Woche freue ich mich persönlich ganz besonders, bietet sie doch die Möglichkeit, Indien und seine Bewohner unmittelbarer und persönlicher kennenzulernen als in der touristisch geprägten ersten Woche. Gleichzeitig stellt sich mir aber auch schon jetzt die Frage: Wie werde ich mit dem Elend, das ich dann sehen werde, umgehen? Ich kenne das zwar schon aus Afrika, aber schon dort hat mir der Gegensatz aus dem Reichtum meiner Heimat und der nackten Armut dort zu schaffen gemacht. Ich bin gespannt. Nun ist es endlich soweit. Ich betrete indischen Boden. Ich habe in einem Reiseführer gelesen, dass einen schon der Duft von Indien gefangen nimmt. Es stimmt. Indien hat – selbst am Flughafen – einen anderen Geruch als Deutschland. Es ist angenehmes Wetter, die Sonne scheint. Auf der Fahrt zu unserem Hotel fahren wir an einem Park vorbei – am Wegesrand sieht man Hunde und Kühe. In Indien gilt die Kuh als heiliges Tier und wenn sie die Straße überquert, bricht auch schon mal der Verkehr zusammen. Eine Kuh scheucht hier niemand von der Straße. Ungewöhnlicher als die Kuh erscheinen mir die vielen wilden Affen, die es sich in Gruppen oder auch alleine direkt auf dem Weg außerhalb des Parks – der eigentlich mehr wie ein Dschungel wirkt – bequem gemacht haben. Welcome to India! Der Rest des ersten Tages gleicht einer Tour de Force. In nur vier Stunden besuchen wir zwei Unesco-Weltkulturerben (Humayans Grabstätte – ein Vorgänger des Taj Mahals - und das Qutb Minar - eine 72 Meter hohe Siegessäule), die größte Moschee Indiens und die Gedenkstätte Mahatma Gandhis. Wirklich beeindruckend. Nach knapp 30 Stunden ohne Schlaf fällt es mir bei den teilweise langen Fahrten zwischen den Orten schwer, wach zu bleiben. Da ändert auch das stetige Hupen nichts dran. Auf gewisse Weise hat es sogar etwas Einschläferndes. Ich vermute ja, dass das Hupen eine Art Morse-Code ist, durch den man bei den teils chaotischen Zuständen auf den Straßen den eigenen Tod verhindert. Für einen Europäer ist das bisweilen gewöhnungsbedürftig. 2.Tag – Schönheit und ArmutUm mein Leben gefürchtet habe ich auf Indiens Straßen bisher nicht – und das trotz fünf Stunden Fahrt nach Agra, das am zweiten Tag unserer Reise auf dem Plan steht. In Agra steht eines der sieben Weltwunder – das Taj Mahal. Eine Begräbnisstätte, die ihresgleichen sucht. Mogul Shah Jahan hat es im 17. Jahrhundert für seine verstorbene Ehefrau Mumtaz Mahal erbauen lassen. 22 Jahre hat es gedauert, bis das imposante Gebäude fertiggestellt wurde. Es ist schon erstaunlich, wozu die Liebe einen Menschen motivieren kann. Es ist fast schon tragisch, dass die Frau des Moguls Shah Jahan von diesem besonderen „Geschenk“ gar nichts hatte. Letzten Endes ist dieser wunderschöne Bau nichts anderes als eine marmor-gewordene Erinnerung an etwas Vergangenes und Unwiederbringliches. Ich weiß nicht, ob der Mogul seiner Frau zu Lebzeiten deutlich gemacht hat, wie viel sie ihm bedeutet hat. Ich kann es nur hoffen. Wie häufig sind und werden wir durch Freundschaft und Liebe beschenkt und vergessen dabei, diese Menschen wissen zu lassen, wie viel sie uns bedeuten. Das Taj Mahal ist eine schöne und wirklich beeindruckende Sache, aber sie kann so die tägliche Wertschätzung und menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Aber zurück zum Gebäude. Was die meisten Fotos nicht oder nur schwer vermitteln können, ist die schiere Größe dieses Prachtbaus. Kein Wunder, dass er als die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit Indiens gilt. Das gesamte Taj Mahal Gelände erstreckt sich über 170.00 Quadratmeter. Das Taj Mahal selbst steht auf einem Sockel von 100 mal 100 Metern und ist damit fast so groß wie zwei Fußballfelder nebeneinander. Auf dem Gelände kommt man sich vor wie in einem Ameisenbau. Überall wuseln Menschen um einen herum. Ein steter Lärmpegel stört das ansonsten ruhige und friedliche Bild. Als Mensch kommt man sich angesichts solcher Größe und Opulenz klein und verloren vor. Ein starker Kontrast dazu ist der Rest von Agra. Armut, Verfall und Unordnung prägen das Bild dieses Ortes. Es ist schon fast grotesk, diese zwei Seiten von Agra innerhalb weniger Minuten zu Gesicht zu bekommen. Eben noch fährt man staunend auf einer Lehmstraße mit Löchern an Metallschrott, Zelten und Kühen vorbei, kurz darauf macht einen das Taj Mahal regelrecht sprachlos. Aber wie heißt es so schön: Indien – das Land der Gegensätze. Das ist mir in Agra noch mal neu bewusst geworden. 3.Tag - Kastenwesen und der indische VerkehrNach einer weiteren Nacht im Hotel steht heute das nächste Weltkulturerbe auf dem Programm. Das Rote Fort ist ebenfalls in Agra beheimatet. Bei diesem riesigen Komplex vershlägt es mir wieder den Atem. Zwei Befestigungsringe aus rotem Sandstein umschließen einen großen Gebäudekomplex, auf dem mehrere Paläste stehen. Kompetent führt unser einheimischer Guide Barni uns durch das Gebiet. Während der Führung beantwortet er uns auch viele Fragen über Themen, die in Indien eigentlich tabu sind: das Kastenwesen, Korruption, Armut, Frauenrechte und religiöse Konflikte. Barni selbst ist Hindu und Brahmane. Das heißt, er gehört der höchsten Kaste an. Das Konzept der Kasten habe ich so verstanden: die indische Bevölkerung ist in verschiedene Kasten unterteilt: die Brahmanen (Lehrer/Priester), die Kshatriyas (Krieger), die Vaishyas (Bauern und Händler), die Shudras (Handwerker und Tagelöhner) sowie die Dalits (sogenannte Unberührbare, die keiner Kaste angehören), die es aber Barni zufolge gar nicht mehr geben sollte. Die Kasten sind streng voneinander getrennt und Hochzeiten sind nur innerhalb einer Kaste zulässig. Eigentlich ist das Kastenwesen politisch abgeschafft. Aber jahrtausendealte Traditionen lassen sich nicht so schnell abschaffen. Ihre Wurzeln reichen tief und bestimmen noch heute den Alltag der indischen Bevölkerung. Nach dem Aufenthalt im Roten Fort geht es weiter zum Flughafen von Agra. Ich bin dankbar, dass unser Reiseführer uns begleitet und alle Formalitäten erledigt, denn die Abfertigung läuft doch etwas anders als gewohnt. Als Nächstes geht es nach Varanasi. Auf diese Stadt bin ich besonders gespannt, denn sie liegt zwischen zwei Flüssen, dem Yamunda und dem Ganges. Varanasi ist für Hindus der heiligste Ort Indiens, denn ihnen sind alle Flüsse heilig – und der Ganges gilt als der Fluss aller Flüsse. Bei der Fahrt vom Flughafen in die Stadt kann ich zum ersten Mal nachvollziehen, warum man sich laut Reiseführer auf indischen Straßen einem erhöhten Herzinfarktrisiko aussetzt. Auf einer normalen Straße quetschen sich gleichzeitig ein Auto, ein Bus, zwei Motorräder, eine Rikscha (und ein Fahrrad aneinander vorbei. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass das Motorrad plötzlich ausschert und es zu einem Totalstillstand kommt. Wie das wohl aussieht, wenn noch eine Kuh zusätzlich auf die Straße schlendert? Auf meine Frage, ob es eine Statistik über die Verkehrstoten gibt, wackelt Barni mit dem Kopf und sagt: „Es gibt keine Statistik. Aber der Verkehr ist schlimm und es gibt hier viele Tote.“ Unser Ausflug zum Abendgebet ist für heute abgesagt. Morgen geht es weiter – um fünf Uhr morgens – mit dem Sonnenaufgang auf dem Ganges. Wahnsinn!   FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

Jesus-News weiterlesen http://feedproxy.google.com/~r/erf/topthema/~3/-Xt6XY9DKM4/3178-542-4550

Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...