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© Janina Dierks / fotolia.com Wieder liegt ein altes Jahr hinter uns und ein neues hat begonnen. Wenn ich zurückblicke, stelle ich fest: Manches lief gut, andere Erfahrungen hätte ich lieber nicht gemacht. Vor allem aber ist mir im vergangenen Jahr wieder einmal aufgefallen, wie wichtig es ist, sich Prioritäten zu setzen. Und damit meine ich nicht nur Aufgaben in einer „To-Do-Liste“ zusammenzufassen und nach ihrer Dringlichkeit zu bewerten. Nein, mir geht es gerade nicht um „To-Do’s“ oder gute Vorsätze, sondern um die Frage: Wie kann ich Gott und meinem Nächsten dienen und gleichzeitig meine Zeit auf der Erde genießen? Aber passt dieses Ziel überhaupt zu einem Christen? Geht es uns nicht um etwas anderes als möglichst viel Spaß zu haben? Natürlich kann und darf das nicht mein einziges Ziel im Leben sein, aber auch Jesus hat nicht asketisch gelebt, am laufenden Band gepredigt und Menschen geheilt. Er hat Parties gefeiert oder sich zurückgezogen, wenn er für sich sein oder schlafen wollte. Jesus war ein Typ, mit dem man Spaß haben und um die Häuser ziehen konnte und trotzdem stand sein Auftrag für ihn immer im Vordergrund. Seine „Work-Life-Balance“ stimmte. „Eigentlich sollte ich…“So sollte es auch bei mir sein. Aber leider erlebe ich es oft anders. In den letzten beiden Jahren merkte ich, wie schwer es ist, die Balance im Leben zu halten. Bei mir kamen gleich drei Faktoren zusammen: Neue Beziehung, neuer Job, neue Wohnung. Mit einem Mal war von meiner früheren Zeiteinteilung nichts mehr übrig und es stellten sich Fragen wie „Soll ich eher den Kontakt zu Freunden am alten Wohnort halten oder lieber neuen Anschluss suchen?“. Und während ich als Single oft nicht wusste, was ich am Wochenende unternehmen sollte, stand ich nun vor dem Problem, dass meine Termine und die meines Partners nur schwer in Einklang zu bringen waren. Wofür sollte man sich entscheiden, was besser lassen? Plötzlich war mein ganzes Leben von „Ich sollte…“-Aussagen durchzogen. Natürlich versuchte ich zu priorisieren, aber alle gesteckten Ziele waren irgendwie wichtig, nichts konnte ich guten Gewissens streichen. Manchmal glaubte ich fast, ein fieses Monster würde meine Zeit fressen. Als Resultat versuchte ich, mein Leben noch effektiver zu gestalten: Ich schrieb noch mehr „To-Do-Listen“ und fühlte mich schließlich wie in einem Hamsterrad. Je effektiver ich wurde, desto unzufriedener wurde ich auch. Jesus hatte keine „To-Do-Liste“Erneut stand ich vor der Frage: Was ist wichtig, was kann ich auch lassen? Diesmal beantwortete ich sie nicht mit „Ich sollte…“, sondern mit „Ich möchte…“. Ich wollte endlich tun, was für mich und mein Leben wichtig war, und stellte fest: Es gehört eben auch dazu, in Ruhe ein Hörbuch oder einen Film zu genießen. Und zwar ohne immer nebenbei noch etwas für den Haushalt zu machen. Meine „To-Do-Liste“ wurde dadurch zwar nicht kleiner, aber ich selbst glücklicher. Gerade die Pausen im Alltag, die Momente, in denen ich keine Erwartungen zu erfüllen versuchte – weder meine eigenen noch die anderer – wurden zu Glücksmomenten. Ich lernte: Die Nebensachen, wie abends vor dem Fernseher zu entspannen oder ein heißes Bad zu nehmen, waren die eigentlichen Hauptsachen. Sie waren es, die mein Leben lebenswert machten - und nicht meine Leistung. Ich merkte: Wenn ich einfach die Dinge auf mich zukommen lasse, öffnet sich mein Blick wieder neu für Gott und meinen Nächsten. Dann kommt es plötzlich zu einem Gespräch an der Bushaltestelle mit einer fremden Frau, weil ich geduldig warte anstatt innerlich bereits bei meinem nächsten Termin zu sein. Dann sehe ich plötzlich den Anderen wieder und nicht mehr nur meine Aufgabenliste. Wenn ich es recht bedenke, bin ich mir sicher, dass Jesus auch keine „To-Do-Listen“ führte. Da stand nicht drin: „Bergpredigt am Montag, Heilung eines Aussätzigen am Mittwoch, Stillen des Sturms am Freitag“. Jesus hat einfach gelebt: Er hat mit den Menschen gelacht, geweint und den Alltag geteilt. Aufräumen im TerminkalenderAlso: Schluss mit „To-Do-Listen“ und haargenauer Terminplanung. Doch warum klappt das so oft nicht? Wenn ich mich umschaue, bin ich nicht die Einzige, die damit Probleme hat. Das liegt sicherlich auch an unseren vollen Terminkalendern. Einerseits kommen wir natürlich um Termine nicht herum. Mit meinen Freunden hätte ich es mir schnell verdorben, wenn ich erst eine Stunde nach Vorstellungsbeginn zum verabredeten Kinoabend käme. Und bei einer Geburtstagseinladung kann ich auch schlecht sagen: „Die nächsten Wochen habe ich keine Zeit, aber ich feiere in zwei Monaten mit dir.“ Doch ein bisschen mehr Spontanität täte mir dennoch gut. Und da stellt sich für mich die Frage: Ist jeder mögliche Termin gleich verbindlich? Wenn es sich um die Einweihungsparty eines Kollegen oder einen Kneipenabend mit guten Bekannten handelt, kann ich vielleicht auch sagen: „Ich schaue mal, ob ich es schaffe.“ Damit wird aus einem festen Termin eine Option, die ich wahrnehmen kann, aber nicht muss. Auch muss ich nicht bei jeder Aufgabe in der Gemeinde „hier“ schreien: Nicht aus Faulheit, sondern aus Selbstschutz. Schließlich soll mein Dienst für Gott Freude machen und nicht im Abarbeiten von „To-Do-Listen“ enden. Deswegen will ich Aufgaben in der Gemeinde ab sofort gezielt und bewusst auswählen. Jeder Termin - ob privat oder in der Gemeindearbeit - wird einer sein, zu dem ich bewusst Ja gesagt habe. Weniger ist mehr!Ein weiteres Problem neben Termindruck ist der Wunsch, es allen recht zu machen. Ich möchte schließlich niemanden vernachlässigen und lieben Menschen keine Absagen auf ihre Einladungen erteilen, selbst wenn sie mir eigentlich zu viel sind. Ich gebe es zu: Nein sagen liegt mir nicht. Aber ich muss es lernen, wenn ich mich nicht an meinen überhöhten Erwartungen aufreiben will. So einfach - und so schwer ist das. Denn wenn ich zugeben muss, dass ich es nicht allen recht machen kann, heißt das auch zuzugeben, dass ich nicht perfekt bin. Dass ich manchmal einfach müde und kraftlos bin. Wenn ich wirklich etwas verändern und sinnvolle Prioritäten setzen will, muss ich lernen, meine Grenzen zu akzeptieren statt sie auszureizen. Ich muss dazu stehen, dass ich nicht mehr machen kann als ich schon tue. Meinem Körper und meiner Seele Zeit zum Auftanken und zur Ruhe gönnen, selbst wenn es meinem Tatendrang widerstrebt. Deswegen heißt für mich Prioritäten setzen für 2014: Weniger statt mehr! Den Moment erleben statt gute Taten abfeiern! Und vor allem möchte ich Zeit für mich und meine Bedürfnisse wieder fest in meinen Terminkalender einplanen. Auch ein Date mit meiner Lieblingsserie kann ein sinnvoller Termin sein, wenn ich dadurch neue Kraft für den Alltag sammle. Gott erwartet nicht von mir, dass ich immer das tue, was mir besonders wichtig erscheint, sondern dass ich das tue, was für mich wichtig ist. So kann ich 2014 gelassen angehen. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...