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© TWR Albanien Weihnachten kennt doch jedes Kind!? Nein, zumindest nicht in Albanien. Enkeleda Hebibasi, die Vorsitzende von TWR Albanien, wuchs in einem kommunistischen Regime auf und hörte als junge Erwachsene zum ersten Mal von Weihnachten. ERF Online berichtet sie von ihren Erfahrungen. ERF Online: Welche Feste wurden in der kommunistischen Ära gefeiert? Enkeleda Hebibasi: Der größte Feiertag war bei uns Silvester, da hatten wir drei Feiertage. Wir dekorierten einen Tannenbaum und setzten einen Stern auf die Spitze. Warum, das wusste ich nicht. Erst später habe ich erfahren, dass das Aufstellen des Tannenbaums eigentlich ein Weihnachtsbrauch ist. Aber in meiner Kindheit kannte ich Weihnachten nicht. ERF Online: Wann hast du das erste Mal von Weihnachten gehört? Enkeleda Hebibasi: Anfang der Neunziger Jahre besuchte ich die Highschool. Während der Weihnachtszeit drückte mir jemand ein Faltblatt in die Hand. Da las ich, wie Jesus durch den Heiligen Geist gezeugt und von Maria geboren wurde. Und dass Engel den Hirten auf dem Feld erschienen und ihnen auftrugen, nach Bethlehem zu gehen und das Kind in der Krippe zu besuchen. Das war meine erste Begegnung mit der Weihnachtsgeschichte. „Ich frage Gott, wie ich Weihnachten feiern soll“ ERF Online: Wie hast du dein erstes Weihnachtsfest verlebt? Enkeleda Hebibasi: 1991 wurde ich Christ und feierte zum ersten Mal Weihnachten. Ich erinnere mich daran, dass ich Jesus etwas schenken wollte. Diesen Geburtstag wollte ich genauso wie bei jedem anderen Familienmitglied feiern. Deshalb betete ich: „Jesus, was wünschst du dir zum Geburtstag?“ Ich wollte ihm gefallen. Außerdem dankte ich ihm, dass er als Baby zu uns gekommen war. „Danke, dass du mich verstehst. Denn du bist ja selbst hier gewesen.“ ERF Online: Hast du gemeinsam mit deiner Familie gefeiert? Enkeleda Hebibasi: Meine Eltern haben einen muslimischen Hintergrund. Anfangs akzeptierten sie nicht, dass ich Christ geworden war. Sie verboten mir zur Kirche zu gehen, und hofften, dass das nur eine vorübergehende Phase sein würde. Aber ich habe zwei Brüder, mit denen ich gemeinsam zur Kirche ging. Wir fingen alleine an, bei uns zuhause Weihnachten zu feiern. Religion in Albanien                              Vor dem zweiten Weltkrieg waren ungefähr zwei Drittel der Albaner Muslime, ein Drittel bekannte sich zum christlichen Glauben. Unter dem Diktator Enver Hoxha wurde ab 1944 ein kommunistisches Regime in Albanien aufgebaut. Es folgte ein totales Religionsverbot; sämtliche Kirchen und Moscheen wurden geschlossen oder zerstört. Nach dem Fall des Regimes 1990 war von einer religiösen Kultur nicht mehr viel übrig. Die meisten Menschen erinnern sich aber daran, welchem religiösen Hintergrund ihre Familie einst entstammte. ERF Online: Wie feierst du Weihnachten heute? Enkeleda Hebibasi: Von den Bräuchen, die ich bisher kennengelernt habe, halte ich nicht viel: Es geht immer um Essen und Geschenke. Aber ich möchte für uns neue Weihnachtstraditionen um das Wort Gottes herum aufbauen. Ich möchte die Weihnachtsgeschichte nicht nur am 24. Dezember lesen, denn Weihnachten findet jeden Tag statt. Jedes Weihnachten frage ich Gott: Wie kann ich Weihnachten dieses Jahr für meine Familie vorbereiten? Meine beiden Töchter sind sieben und zweieinhalb Jahre alt. Im Kindergarten lernt meine kleine Tochter nur Gedichte über das Neujahrsfest. Deshalb habe mir viel Mühe gegeben und ihr ein kleines Weihnachtsgedicht beigebracht. Sie hat es sich gut gemerkt und bei unserer Kinderweihnachtsfeier vorgetragen. Es lautet ungefähr: "Weihnachten strahlt in hellen Lichtern und voll fröhlichen Gesichtern. Mein Gebet, Herr Jesus Christ, für uns alle heute ist, dass alle Menschen Groß und Klein, an diesem Tage glücklich seien." „Wir bringen Weihnachten zurück nach Albanien“ERF Online: Die Mehrheit der Albaner hat einen muslimischen Hintergrund. Könnt ihr als Christen da offen Weihnachten feiern? Enkeleda Hebibasi: In der Regel schon. Manchmal wollen sie nichts von Jesus hören, manchmal sind sie dafür offen. Wir laden so viele wie möglich ein. Wir erzählen ihnen, dass Jesus für alle da ist und alle Menschen liebt. ERF Online: Welche Bedeutung hat Weihnachten heute in Albanien? Enkeleda Hebibasi: Selbst wenn viele Menschen wieder Weihnachten feiern, kennen die wenigsten den Grund dafür. Auch ich kenne mich nicht mit Weihnachtstraditionen in Albanien aus, da wir keine eigenen Traditionen aufbauen durften. Deshalb hat TWR Albanien vor zehn Jahren gemeinsam mit anderen Organisationen ein Projekt begonnen: „Wir bringen Weihnachten zurück nach Albanien“. Wir organisieren verschiedene Events für Kinder. Dadurch möchten wir auch ihre Eltern und Großeltern erreichen. Die Weihnachtszeit ist für uns die beste Gelegenheit im Jahr, um offen über Gott zu sprechen. Die Leute hören uns zu und sind neugierig, worum es an Weihnachten geht. Wir wollen Jesus an Weihnachten bekannt machen. Es gibt fast keine albanischen WeihnachtsgedichteERF Online: Welche Aktionen gehören dazu? Enkeleda Hebibasi, TWR Albanien(Bild: privat) Enkeleda Hebibasi: Seit fünf Jahren geben wir jährlich eine CD mit Weihnachtsgedichten für Kinder heraus, da es bislang fast keine albanischen Weihnachtsgedichte gibt. Wir haben verschiedene Leute gebeten, diese Gedichte zu schreiben und sie anschließend bei uns im Studio einzusprechen. Jedes Jahr veröffentlichen wir rund 40 Gedichte – diese Woche müssen wir die CD noch fertigstellen. Wir verteilen sie unter anderem an Kirchen, damit sie mehr Arbeitsmaterial für Kinder haben. Es macht mir große Freude, die Weihnachtsgeschichte aus dem Mund von Kindern zu hören. Außerdem veranstalten wir jedes Jahr eine Kinderweihnachtsfeier. Sie fand am 14. Dezember statt. Daran wirkten dreizehn Kirchen und knapp 200 Kinder vom Kleinkind bis zum Teenager mit. Mit Liedern, Gedichten und einem Musical haben sie die Weihnachtsgeschichte erzählt. Das Musical hieß: „Wo ist Baby Jesus?“. Es ging darum, wo wir Jesus finden können. Die Botschaft lautete: Er ist schon da. Wir finden ihn in unseren Herzen. Es war wunderschön. ERF Online: Wie viele Leute sind gekommen? Enkeleda Hebibasi: Insgesamt kamen 600 Kinder und Erwachsene zu der Feier. Wir hatten Einladungen in Schulen und Kindergarten verteilt, und viele Leute haben darauf reagiert. Von zwölf Kindern weiß ich, dass sie zum ersten Mal mit ihren Eltern dieser Einladung gefolgt sind und von Jesus hörten. Ich lade auch meine Eltern zu jeder Kinderweihnachtsfeier ein, weil ihre Enkel daran teilnehmen. Sie hören ihnen gerne zu und sehen sie auf der Bühne. Gott kann ihre Herzen berühren. Sie sind an Weihnachten auch schon mal bei uns gewesen. ERF Online: Vielen Dank für das Gespräch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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Wie aus einem tieffliegenden Flugzeug sah ich zunächst aus der Vogelperspektive ein unendlich weites Feld. Als ich näher kam erkannte ich, dass es aus lauter facettenartigen Räumen bestand, die in den buntesten Farben schimmerten. Die Räume waren nicht statisch, sondern wie pulsierende Zellen. Auf die Frage, was das sei, antwortete Gott: "Das sind die Räume in meinem Vaterherzen! Jeder Mensch hat hier einen Raum in meinem Innersten. Im nächsten Moment fand ich mich in einem dieser Räume wieder..."

Da sagte Gott: „Dies ist der Raum der Begegnung, dein Raum in meinem Vaterherzen. Du sollst wissen, dass Du einen festen Platz in meinem Herzen hast! Hier kommen nur Du und ich hinein! Und wir füllen den Raum mit dem Besonderen unserer Beziehung!" Wenn Ihr euch euren eigenen Raum der Begegnung anschauen könntet, würdet ihr sehen, dass die Wände voll mit Bildern sind; Bilder, in denen euch vertraute Situationen ablaufen. Wie eine Sammlung von Orten, an denen ihr schon einmal gewesen seid. Aber nur solche Orte, an denen ihr glücklich ward: perfekte Augenblicke eures Lebens!

Gott sagte dazu: „Glaube mir, mein Kind, es gibt keine perfekten Augenblicke ohne mich! Manchmal war Dir meine Gegenwart gar nicht bewusst. Oft warst Du mehr mit der Schönheit der Natur oder anderer Dinge beschäftigt, als an mich zu denken. Aber ich war dabei und habe diese Augenblicke mit Dir genossen. Und das macht sie zu vollkommenen Momenten Deines Lebens.“
Es würde Euch wahrscheinlich genauso gehen wie mir, dass Ihr euch gar nicht sattsehen könnt an all der Schönheit in diesem Raum. Der Raum war voller Bewegung und Dynamik, es gab keinen Stillstand, und doch strahlt alles Ruhe aus, kein Stress. Ich weiß nicht was Ihr sehen würdet, aber da wären bestimmt vertraute Klänge, Gerüche, Bilder voller positiver Assoziationen!

Und Gott sagt zu Euch: „Ja mein Kind, ich liebe deine Art, wie du lebst, mich liebst und anbetest. Das ist einzigartig. So, wie Du mich liebst mit all deinen Gaben und Talenten, kann mich kein anderer Mensch auf der Welt lieben!“ Ich empfinde bei diesen Worten eine solche Wertschöpfung und Achtung meiner Person, weil Gott alle Dinge in meinem Leben wichtig sind. Er wartet im Raum der Begegnung auf mich und will Gemeinschaft mit mir haben! Ist das nicht unglaublich? Der Schöpfer des Universums wartet auf mich und Dich?

Als nächstes sah ich das Vaterherz wieder aus der Vogelperspektive. Mir fiel auf, dass nicht alle Räume schillernd bunt und pulsierend waren, sondern geradezu blass und farblos. Gott sagte dazu: „Das sind die Räume, die nur selten betreten werden. Manche nur am Sonntag, andere nur an Weihnachten. Ich warte dort vergeblich auf meine Kinder.“

Und dann waren da Räume, die sich wie Nebel im Morgenlicht aufzulösen begannen. „Das sind die Räume“, sagte Gott, „die nie ein Mensch betreten hat. Ich habe dort alle Tage des Lebens auf meine Kinder gewartet, aber sie kamen nicht. Sie waren zu beschäftigt oder glaubten den Lügen über mich.“

Lasst uns nicht länger warten und zusehen, wie immer mehr Räume anfangen, sich aufzulösen! Vielleicht können die J-shirts für einen Menschen um Dich herum eine echte Chance sein, das erste Mal von unserem Vater im Himmel zu hören, der total verliebt auf ihn wartet...