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© Geschenke der Hoffnung e.V. / Ansgar Otto Holger Micklitza ist Packer bei Weihnachten im Schuhkarton. Dieses Jahr gingen 836 Pakete durch seine Hände, denn schließlich muss jeder Karton einzeln gecheckt werden. Das Helfen hat ihn verändert. ERF Online wollte wissen, was sich dadurch in seinem Leben verändert hat. ERF Online: Seit 2002 packen sie Päckchen für Kinder aus Ländern wie Bulgarien, Polen und Weißrussland, die nicht jedes Jahr zu Weihnachten ihre Wünsche erfüllt bekommen. Wie kam es dazu, dass Sie sich in diese Arbeit eingeklinkt haben?  Holger Micklitza: Unabhängig voneinander haben meine Frau und ich einen Radiospot von „Weihnachten im Schuhkarton“ gehört, der ging sinngemäß wie folgt: "Stellen Sie sich vor, es wäre Weihnachten und Sie bekommen kein Geschenk.“ In der darauf folgenden Pause dachte ich: Wenn ich gar kein Geschenk bekomme, ist das doof. Es muss nichts Großes sein, aber wenn du gar nichts bekommst, ist das doof. Dann sagte der Sprecher im Werbespot, dass viele Kinder in ihrem Leben noch nie ein Geschenk erhalten haben. Als ich mir die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ auf der Webseite angeschaut habe, war gerade so ein richtig grauer und trister Herbsttag, was richtig zur Stimmung passte. In diesem Moment erschien mir noch schlimmer, dass jemand kein Geschenk bekommt. Dann habe ich mich für die Aktion entschieden. Meine Frau hatte den Spot zu Hause im Radio gehört und sagte zu mir: Lass uns mitmachen! Daraufhin haben wir uns eine Sammelstelle in der Nähe gesucht und dort unsere Päckchen abgegeben. ERF Online: Warum engagieren Sie sich bei „Weihnachten im Schuhkarton“? Holger Micklitza: Meine Motivation ist im Großen und Ganzen einfach nur, dass die Kinder ein Geschenk kriegen und sich drüber freuen. Sie sollen merken, dass, auch wenn die ganze Welt trist und trostlos ist, jemand an sie denkt. Wenn man ihnen durch das Geschenk von dem größten Geschenk, nämlich dass Jesus zu uns kam, erzählen kann, dann ist das eine runde Sache. ERF Online: Welche glaubensmäßige Prägung hatten Sie denn zu der Zeit?   Holger Micklitza: Meine Frau ist katholisch und ich war zu dem Zeitpunkt absoluter Atheist. Als wir uns kennenlernten, sagte ich zu ihr, dass sie mich mit dem Christentum und Religion in Ruhe lassen soll. Wenn sie zur Kirche gehen will, dann sollte sie das tun, aber ich wollte davon gar nichts wissen. Meine Einstellung wurde durch mein Elternhaus geprägt. Ich bin in der ehemaligen DDR großgeworden und glaubte einfach nicht an Gott. Meine Frau fragte mich, ob ich wüsste, dass Weihnachten im Schuhkarton ein christliches Hilfswerk sei, das die Pakete verschickt. Daraufhin sagte ich: „Na gut, da können die Kinder ja nichts dafür, ne?!“ (*lacht*) „Sie haben noch nie ein Geschenk bekommen.“ ERF Online: "Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“ heißt es in einem afrikanischen Sprichwort. Was bedeutet Ihnen diese Aussage? Holger Micklitza: Die macht mir Gänsehaut. Es ist ein geniales Gefühl, wenn man schon durch etwas ganz Kleines so viel Freude bereiten kann. Und sei es auch nur das Packen dieser läppischen Schuhkartons, von denen man gar nicht als Entwicklungshilfe reden kann. ERF Online: Der Inhalt der Päckchen ist eine Mischung aus Hygieneartikel, Spielsachen und Kleidung. Wahrscheinlich freuen sich die Kinder kurz darüber und dann vergessen sie es auch wieder, oder? Holger Micklitza: Niemals! Ich weiß, dass die Kinder teilweise in ihrem Leben noch nie ein Geschenk gekriegt haben. Sie wissen, was es alles für Spielzeug gibt, schließlich gibt es auch Medien in den armen Ländern. Wenn jemand noch nie ein Geschenk bekommen hat und plötzlich kriegt er einen Karton aus der anderen fremden Welt, der nur für ihn alleine ist - das vergisst er nicht. Die Schuhkartons werden aufgehoben, die liegen unter dem Bett an der sichersten Stelle. Kinder, die mittlerweile Jungerwachsene und Teenies sind, haben vielleicht vor zehn Jahren einen Schuhkarton gekriegt und der dient immer noch als Schatztruhe für zum Beispiel Liebesbriefe. ERF Online: Sie haben mit dem Packen und Sammeln sehr viel Arbeit. Wäre es nicht sinnvoller statt Geschenke zu verschicken, die Familien und Kinder mit Kleidung und Nahrung zu versorgen? Holger Micklitza: Nein, Geschenke sind deutlich persönlicher, individueller und liebevoller, als wenn man jemanden einen Sack Klamotten und einen Sack mit Essen weitergibt. Jedes Geschenk ist anders und jedes Geschenk wird immer unterschiedlich sein. Mit dem was ich schenke, drücke ich dem anderen gegenüber meine Wertschätzung aus.   Auch Vierjährige packen Kartons für andere Kinder ERF Online: Sie sprechen davon, dass Sie durch das Helfen bei Menschen etwas bewirken. Was macht das Helfen mit Ihnen? Holger Micklitza: Es gibt mir eine unglaubliche Zufriedenheit. Trotzdem sage ich am Ende immer, dass wir zu wenig Pakete gepackt haben. Wir bräuchten allein für Polen die siebenfache Menge an Schuhkartons, als die wir aktuell nach Polen liefern, damit wirklich jedes Kind beschenkt wird. Wir werden niemals alle Kinder beschenken können. Ich freue mich aber, dass wir genau 836 Kinder im Jahr 2013 glücklich machen werden und das ist ein tolles Gefühl. ERF Online: Sie stemmen die Aktion nicht alleine. Ihre ganze Familie unterstützt Sie tatkräftig. Wie sieht Ihre Teamarbeit in der Familie aus?   Holger Micklitza: Meine Mutter, die übrigens nach wie vor Atheistin ist, strickt fleißig Mützen und Schals. Sie hat den Frauenstrickkreis „Grimmaer Wollmäuse“ gegründet, die sie beim Stricken unterstützen. Darüber hinaus fragt meine Mutter auch immer wieder Leute an, um Spenden zu erhalten, damit der Transport der Pakete gesichert werden kann. Pro Karton benötigen wir 6 Euro, allerdings geben die Päckchenpacker nicht zu jedem Paket eine Spende dazu. Aus diesem Grund brauchen wir auch externe Geldquellen. Unsere Zwillinge Max Marvin  und Max Marlon sind beide 4,5 Jahre alt und auch richtig im Geschehen involviert. Sie wissen, was in ein Paket reinkommt und was nicht rein darf. Wenn sie zwei Euro von ihrem Opa bekommen, geben sie gerne etwas für die armen Kinder ab, die einen Schuhkarton bekommen. Letztens war es richtig schön: Wir waren im Supermarkt und da gab es 10-er Packungen Joghurt zusammen mit einem Mini-Laster für Kinder drin haben. Da habe ich sie gefragt: „Wollt ihr den Laster für euch haben oder wollt ihr ihn in einen Schuhkarton reinpacken?" Da guckten die sich kurz an und sagten wie aus einem Mund, dass der in den Schuhkarton kommt, weil sie doch so viel Spielzeug haben. Die beiden machen mich so stolz mit solchen Sätzen – herrlich. Ich genieße es sehr, aber das können auch alle anderen Päckchenpacker erleben. Denn Kinder lernen durch die Aktion zu teilen, ohne dass es ihnen schwerfällt. ERF Online: Wie integrieren Sie das Päckchenpacken in Ihren Familienalltag? Holger Micklitza: Vom 15.10. bis zum 15.11. sammeln wir Pakete. In der Zeit vor Weihnachten haben wir richtig Action. Im Laufe des Jahres organisieren wir verschiedene Aktionen und versuchen von Firmen Sachspenden zu sammeln. Für das Kontrollieren haben wir früher unser Kinderzimmer genutzt, doch mittlerweile war meine Frau nicht mehr bereit, für diesen guten Zweck die Kinder für zwei bis vier Wochen auszuquartieren. (*lacht*) Das war trotzdem kein Grund, die Aktion aufzugeben. Mittlerweile arbeiten wir eng mit einer anderen Familie zusammen, die auch Räume zur Verfügung stellen. Ab 800 Pakete schafft man das als einzelne Familie nicht mehr alleine. Bis 400 Pakete ist es gerade noch machbar zu zweit, damit man nicht an persönliche Grenzen kommt und es noch einigermaßen Spaß macht. Durch das Päckchenpacken Jesus kennengelernt  ERF Online: Hört sich nach Berufung an, wenn Sie von dieser Aktion erzählen. Durch diese Aktion sind Sie auch auf Gott aufmerksam geworden. Wie kam das denn dazu? Holger Micklitza: Es war ein Prozess. Zuerst traf ich die Entscheidung, bei diesem christlichen Hilfswerk mitzuarbeiten. Ich habe mir gedacht: Zwar sind die Christen schon ein komisches Volk. Die sind ernst und hören den ganzen Tag Orgelmusik. Trotzdem tun sie mir nichts. Dann wurden wir von der Organisation mit einem Newsletter angeschrieben, dass man für die Aktion beten solle. Ich sah im Beten keinen Sinn, denn entweder kriegen die Kinder den Karton oder nicht. Schön wäre es, wenn das Paket ankommt, der Rest war mir eigentlich egal. Ich habe regelmäßig die Newsletter von Geschenke der Hoffnung verfolgt und irgendwann habe ich dort einen Link zum Alphakurs entdeckt. Ich habe darauf geklickt und wurde auf eine Seite weitergeleitet, in der ich meine Postleitzahl angeben sollte, um in meiner Nähe einen „Gottesdienst zum Kennenlernen“  zu finden. Ich dachte mir: Gottesdienst zum Kennenlernen ist etwas Cooles. Bis zu einer Strecke von 50 km war ich bereit zu fahren. Meine Frau wollte eigentlich mit, aber sie war an diesem Tag erkältet und konnte daher nicht. Der nächste Kennlerngottesdienst war dann in Leipzig, den ich auch besucht habe. ERF Online: Wie kann man sich einen Gottesdienst zum Kennenlernen vorstellen? Holger Micklitza: Um 19 Uhr ging es los und so habe ich mich direkt hinter die Tür gesetzt, damit ich nicht groß jemanden auffalle. Der Plan ging nicht auf, denn ich wurde schon an der Tür herzlich begrüßt. Da dachte ich mir: Oh, Christen können ja doch lächeln. (*lacht*) Es gab Tee und Kekse, so richtige Butterkekse, die auch noch schmecken. Kleine Tische waren mit Kerzen dekoriert. Was mich völlig überrascht hat: Es wurde in der Kirche Schlagzeug und E-Gitarre gespielt. Dann hat der Pastor dort eine ziemlich gute Rede geschwungen, wo ich auch einige Male lachen konnte. Ich hätte nie gedacht, dass eine Predigt humorvoll sein kann. Völlig begeistert bin ich von diesem Gottesdienst nachhause gefahren. Vier Wochen später war dann die nächste Veranstaltung und ich sagte dann zu meiner Frau: „Hey, da musst du unbedingt mitkommen, es ist toll dort, es gibt Kekse und Tee.“ Dann sind wir dort hingefahren und sind letztendlich auch in dieser Gemeinde hängengeblieben. Wir sind dann dort in verschiedenen Bereichen als Mitarbeiter eingestiegen und haben unseren Platz gefunden. Am 1. April 2007 habe ich mich dort taufen gelassen. ERF Online: „Und vergesst nicht, Gutes zu tun und einander zu helfen“ aus Hebräer 13,16 ist eine Aufforderung an Christen, Gutes zu tun. Sie haben schon vor Ihrer Entscheidung für Gott fleißig Päckchen gepackt. Hat sich für Sie der Wert des Helfens vor und nach Ihrer Entscheidung für Gott irgendwie geändert? Holger Micklitza: Die Tätigkeit ist natürlich dieselbe geblieben, aber die Intensität hat sich geändert. Für jeden Schuhkarton, den ich packe, bete ich. Ich wünsche mir, dass jedes Kind einen Schuhkarton bekommt, in dem die Dinge drin sind, die sich das Kind wünscht. Außerdem packe ich mit noch mehr Liebe und fülle sie mit einem Gebet auf. ERF Online: Herzlichen Dank für das Interview. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...