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© lassedesignen / fotolia.de Studenten in den Universitäten machen häufig die Erfahrung von einem überhöhten Leistungsdruck. Prof. Dr. Matthias Clausen ist seit Oktober 2013 als Hochschulevangelist angestellt und möchte mit seinen Vorträgen mit Studenten ins Gespräch kommen und ihr Interesse für Jesus wecken. Dabei stellt er fest, dass Gottes Gnade für Studenten besonders relevant ist. ERF Online hat ihn interviewt. ERF Online: Herr Clausen, Sie sind seit einigen Wochen mit einer halber Stelle als Hochschulevangelist bei der Studentenmission in Deutschland e. V. (SMD) angestellt. Was macht denn ein Hochschulevangelist? Matthias Clausen: Als Hochschulevangelist reise ich durch ganz Deutschland, halte Vorträge und Vortragsreihen an Unis und Hochschulen. Meistens werde ich von SMD-Gruppen eingeladen, manchmal auch von anderen christlichen Gruppen. Die Vorträge, die zum christlichen Glauben einladen, finden in Uni-Räumen, Hörsälen, Partyräumen oder in Cafés statt.  Die Vorträge sind studi-kompatibel, denn ich lasse mich auf das Denken, die Sprache und die Lebenswelt der Studierenden ein. Ich argumentiere und spreche so, dass es für sie verständlich ist: Ein kleines bisschen intellektueller als in anderen evangelistischen Veranstaltungen, trotzdem auf jugendliche Art und Weise. Die Kombination dieser beiden Aspekte reizt mich. Kritische Beziehung zum Glauben ERF Online: Suchen Sie sich das Thema eines Vortrags selbst aus und versuchen dann darüber die Studenten auf Jesus hinzuweisen?  Matthias Clausen: Meistens ist es ein Wechselspiel: Die Studentengruppe hat eine Idee, in welche Richtung der Vortrag gehen soll und dann sprechen wir darüber. Manchmal entwickeln wir gemeinsam ein neues Thema oder sie nehmen einen Themenvorschlag von mir. Das Thema wähle ich immer in Absprache mit den Studentengruppen, weil sie sehr viel eigenes Wissen und auch Kompetenz für ihren studentischen Kontext haben. Die Themen variieren zwischen den klassisch apologetischen Themen, wie zum Beispiel die Theodizee-Frage, Glauben und Wissenschaft und die Historizität der Bibel, und den persönlich seelsorgerlichen Themen, wie Identität und die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ich versuche über eine Mischung aus Argumentation und praktischen Bezug das Interesse der Studierenden für den Glauben zu wecken. ERF Online: In Universitäten begegnen Sie nicht nur Studenten. Sehen Sie Ihren Auftrag nur bei den Studenten oder auch bei den Akademikern der Universitäten? Matthias Clausen: Gelegentlich sitzen auch weitere Uni-Angehörige im Vortrag, wie etwa wissenschaftliche Mitarbeiter, ganz selten auch ein Dozent. Bei einem Vortrag an einer kleinen Hochschule in Norddeutschland saß die Präsidentin der Hochschule in der ersten Reihe und fragte mich in der Fragerunde nach dem Vortrag, wie man mehr christliche Impulse in die Hochschule reinbekommen kann. Das hat mich sehr gefreut. Sie war allerdings schon engagierte Christin. Im Regelfall rede ich aber vor Studenten. ERF Online: Die Studenten werden durch Ihre Sie machen durch Ihre Vorträge auf den Glauben aufmerksam gemacht. Wie kommen Ihre Vorträge bei den Studenten an?  Matthias Clausen: Das kann man so pauschal nicht sagen, es gibt unendlich viele Subkulturen in der studentischen Kultur. Es bestehen große Unterschiede zwischen Naturwissenschaftlern, Geisteswissenschaftlern, Pädagogen und Psychologen. Auch die Religion spielt manchmal eine Rolle. Insgesamt kann man aber sagen, dass Neugier vorhanden ist. Natürlich fordert es durchaus Engagement, Leute in einen Hörsaal zu bekommen. Wenn der Student den ganzen Tag im Hörsaal sitzt und dann abends noch einmal hinkommen soll, dann muss man schon engagiert einladen und ein nettes Rahmenprogramm bieten. Aber wenn Studierende kommen, dann mache ich fast immer gute Erfahrungen. Es gibt eine wachsende Zahl von Leuten, die sehr kritisch gegenüber dem Glauben eingestellt sind. Sie sind vom sogenannten „neuen Atheismus“ geprägt. Sie sagen, dass alles unwissenschaftlich ist, was wir machen. Aber gerade mit ihnen kann man besonders gut diskutieren, weil die sich auch einer Diskussion stellen. Eine andere wachsende Anzahl von Leuten geht sehr pragmatisch an die Sache. Sie wollen hören, wie sich der Glaube im Alltag auswirkt und das dann auch selbst ausprobieren. Die Nachfragen von ihnen sind weniger kontrovers, vielmehr pragmatisch und neugierig. Sie wollen sehen, wie der Glaube funktioniert. Wahrheit vs. Toleranz ERF Online: Sie erwähnten den Begriff „neuen Atheismus“. Was meinen Sie damit? Matthias Clausen: Die Studierenden, die sich mit dem neuen Atheismus identifizieren, lesen Bücher von Autoren wie Richard Dawkins und Christopher Hitchens. Diese Autoren sind äußerst kritisch gegenüber dem Glauben und haben auch ausdrücklich die Absicht, Menschen von ihrem Glauben abzubringen. Viele Studierende sind davon beeindruckt und bringen diese Haltung in Diskussionen mit ein. Vor 10 bis 15 Jahren gab es das nicht. Die Stimmung war damals eher postmodern entspannt. Natürlich kann man es einerseits bequemer finden, wenn nicht allzu kontrovers diskutiert wird. Manche energischen Kritiker können ja auch unfreundlich auftreten. Andererseits ist es aber ungünstig, wenn Studierende manche Aussagen einfach stehenlassen und sich gar nicht auf eine Diskussion einlassen. Deswegen ist es auch spannend, kontrovers zu diskutieren. Auch das kann Interesse am Glauben wecken. ERF Online: Wie gestalten Sie Ihre Vorträge, ohne gegenüber Andersglaubenden intolerant zu wirken?   Matthias Clausen: Es bringt jedenfalls nichts, jemanden zu sagen, was er zu glauben hat und ihm vorzuhalten, verschiedene Wahrheiten miteinander zu vermischen. Wenn man sich konfrontativ vor die Leute stellt, beeindruckt sie das nicht. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie von einem Vortrag nicht profitieren, gehen sie einfach. Studierende stimmen mit den Füßen ab. In meinem Vortrag „Die Wahrheit gepachtet? Wahrheit und Toleranz im Wettbewerb der Religionen“ rede ich darüber, dass ich als Christ einen Wahrheitsanspruch vertrete. Ich glaube, dass Jesus Christus die Wahrheit ist, die einzige Wahrheit. Dabei bin ich aber gerade nicht intolerant, weil ich andersglaubende Menschen ja weiterhin wertschätze. Gerade auch Menschen, die völlig andere Wahrheitsansprüche vertreten als ich. Mit ihnen kann ich mich gut unterhalten und mich sogar mit ihnen anfreunden. Genau das ist mit Toleranz gemeint - nicht dass man seine Überzeugungen relativiert. Es hilft, wenn man den Leuten das erklärt: warum man einen Wahrheitsanspruch vertritt und warum das einen trotzdem nicht zu einem unangenehmen Zeitgenossen macht. Wenn man friedlich für seine Überzeugungen wirbt, wirkt genau das überzeugend. ERF Online: Setzen Sie in Ihren Vorträgen eher auf das persönliche Erleben der Gottesbeziehung oder auf fundierte Argumente?  Matthias Clausen: Sowohl als auch. Es ist fast immer eine Mischung aus beidem. Ich muss zumindestens deutlich machen, dass ich argumentieren kann, auch bei Vorträgen, in denen ich mehr über eigene Erfahrungen mit Gott spreche. In der Rückfragerunde kommt es dann manchmal zu regem Austausch. Und umgekehrt: Wenn ich ein klassisch apologetisches Thema anpacke, erzähle ich fast immer auch eine biblische Geschichte. Glaube umfasst den ganzen Menschen. Diese Verbindung muss immer deutlich werden.  Prof. Dr. Matthias Clausen ist neben seiner Tätigkeit als Hochschulevangelist Dozent für Systematische Theologie und Praktische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor. Bedingungslose Liebe Gottes fasziniert Studenten ERF Online: Welche Aspekte im christlichen Glauben können besonders attraktiv für Studenten sein? Matthias Clausen: Die Gnade Gottes im Kontext einer Leistungsgesellschaft ist für viele Studierende interessant. Das gilt nicht für alle Studierenden, aber für eine ganze Reihe von ihnen. Das Studium ist heutzutage verschulter und anspruchsvoller geworden. Mein Vortrag: „Ich leiste, also bin ich. Und wenn ich nichts leiste, kann ich mir das leisten?“ hat eine Zeitlang nicht mehr so viele Studenten angesprochen und ich dachte, dass sie wohl nicht mehr unter Druck stehen, es ihnen gut geht und für sie dieses Thema nicht relevant ist. Doch gerade in den letzten Jahren ist die Nachfrage wieder gewachsen und manche haben nach dem Vortrag interessiert nachgefragt, wie man von der Gnade Gottes leben kann, während man doch trotzdem im Alltag weiter gefordert ist. Wenn ich von der bedingungslosen Liebe Gottes rede, ist es fast immer mucksmäuschenstill im Saal. ERF Online: Warum spricht das Thema die Studenten an?  Matthias Clausen: Ich möchte sie durch den Vortrag zu einer persönlichen Beziehung mit Jesus einladen und ihnen das Leben als Christ schmackhaft machen. Sie sollen erkennen, dass das Lebensgefühl anders wird, wenn man weiß, dass das Fundament des Lebens geklärt ist. Auch wenn ich die Herausforderungen des Alltags bestehen muss, ist meine Identität nicht davon abhängig. Ich muss niemandem etwas beweisen. Dieser Gedanke kann neugierig auf Jesus machen. Ich möchte zum Glauben einladen und nicht einfach nur Tipps zur Lebensgestaltung geben. ERF Online: In den SMD-Gruppen engagieren sich junge Christen. Welchen Eindruck haben Sie momentan von ihrem Eifer? Matthias Clausen: Das ist von Ort zu Ort unterschiedlich, Studentenarbeit ist sehr wechselhaft. Insgesamt würde ich schon sagen, dass es mehr große Studentengruppen gibt, die aktiv tolle Sachen auf die Beine stellen. Natürlich kommt es aber auch immer wieder dazu, dass eine Gruppe eingeht oder kleiner wird. Insgesamt treffe ich eine ganze Reihe von Leuten, die wirklich was bewegen wollen und die auch fit sind. Vielleicht sind das auch die Früchte der Jugendarbeit der letzten Jahrzehnte, wo ich viel Gutes miterlebt habe. Die Studierenden kommen an die Unis und suchen sich dort eine Gruppe, in der sie sich engagieren können. ERF Online: Werden die Studentengruppen auch für ihre Arbeit in der Uni geschult? Matthias Clausen: Ja klar, es gibt in der SMD das Team von Hauptamtlichen, die sich Regionalreferenten nennen. Sie besuchen die einzelnen Gruppen regelmäßig, führen mit den Studierenden Bibelarbeiten und Schulungen durch, coachen und beraten sie. Sie wollen sie fit machen, um ihr Christsein im Unialltag zu leben.   ERF Online: Herzlichen Dank für das Gespräch. FG_AUTHORS: ERF.de Topthema

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An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten sine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen...

Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.
Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet.

Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sie sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente. Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeiert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wellten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch eis „Lebensrettungsstation" bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte. Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur — die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

Die Zeit ist gekommen, das wir als Christen wieder unsere teuren Designer-Klamotten (auch im übertragenen Sinn) ausziehen, um uns auf dem Feld der Mission wieder die Hände schmutzig zu machen. Und die beste Arbeitskleidung besteht "natürlich" aus J-shirts...